Mohnblumen DIY

Heute gibt es endlich ein DIY das schon ganz lange auf meiner ToDo-Liste steht, diese  wunderschönen Mohnblumen, die ich das erste Mal bei Sinnenrausch gesehen habe, aber für die ich bis jetzt keine Zeit hatte. Ich liebe nämlich Mohnblumen und es macht mich traurig, dass es  bei uns im Schwarzwald  immer weniger Mohnblumen gibt. Und die rosafarbenen sind mittlerweile gänzlich ausgestorben.  Ich weiß nicht ob es bei Euch auch so ist, aber es fällt mir schon sei einigen Jahren auf, dass es immer weniger Blumen auf den Wiesen gibt. Da ist es doch naheliegend sich die Blumen selbst zu machen. Sie brauchen kein Wasser, halten länger als einen Sommer und vor allem kann ich sie auch in rosa machen. Als Kind hab ich immer die noch geschlossenen Knospen aufgeknipst um zu sehen ob vielleicht eine davon rosa ist. Schon damals waren die rosa Blüten sehr selten. DSC_0670.JPGSeht Ihr die echte Mohnblume auf diesem Bild ? ich finde meine Seidenblumen kommen dem Original ziemlich nah.  Und sie sind gar nicht schwer zu machen. Und vor allem könnt Ihr auch so einen Strauß mal verschenken. Ein paar Gräser dazu und auf den ersten Blick merkt niemand den Unterschied. DSC_0660

Und das braucht Ihr für die Mohnblumen:

  • einen Bogen Seidenpapier jeweils in rosa und in rot
  • Blumendraht
  • Floristenband in grün
  • eine Heißklebe-Pistole
  • eine Zange
  • eine Schere
  • evtl. runde Schablonen in verschiedenen Größen DSC_0644.JPG

Und so werden die Mohnblumen gemacht:

  1. mit Hilfe einer Schablone ( es geht z. B. auch ein kleines Glas) oder Freihand Kreise in verschiedenen Größen  ausschneiden
  2. die Kreise (3 -4 Stück ) aufeinander legen und mittig mit dem Blumendraht durchstechen
  3. das obere Ende des Blumendrahts mit der Zange rund zusammenbiegen ( siehe Bild)DSC_0647.JPGDSC_0651.JPG
  4. die Blüten von unten mit einem Tropfen Heißkleber fixieren                                                                                                                                                DSC_0650.JPG
  5. dann das Floristenband um den Draht wickeln ( breites Floristenband evtl. halbieren) DSC_0652.JPG

die Blüten auseinander zupfen und die Drahtstängel etwas krumm biegen, so dass es natürlich aussieht.

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Sehen sie nicht wunderschön aus ? und ich bin total glücklich, dass ich es geschafft habe diesen Sommer die Blumen zu machen. Vielleicht ist das ja auch was für Euch.

Und was macht Ihr nächsten Sonntag ? nächste Woche solltet Ihr unbedingt hier vorbei schauen. Denn da feier ich meinen ersten Blog-Geburtstag. Und Ihr seid zur Party eingeladen und könnt auch was gewinnen.  Also wir sehen uns dann nächste Woche, bis dahin liebe Grüße Silke

Video-Workshop in Hamburg

Heute gibt es mal einen Beitrag außer der Reihe von mir. Wie vielleicht ja einige von Euch schon über Instagram mitbekommen haben, war ich letzte Woche in Hamburg. Ich hab Euch ja vor einiger Zeit erzählt, dass ich an einem Blogger-Contest der Zeitschrift Lecker  und  Comte` Käse teilgenommen habe. Und mein Rezept Schwarzwald-Sushi ( Werbung ) wurde tatsächlich ausgewählt und ich durfte mit neun anderen Blogger nach Hamburg zum Video-Workshop fahren. Dort haben wir zuerst eine Führung durch den Teil des Bauer Verlags gemacht, der für den Foodbereich zuständig ist. Das war vielleicht interessant sag ich Euch, beim Anblick der Räume voller Food Probs ( Geschirr, Foto-Untergründe, Tücher ) hat mein Foodblogger-Herz natürlich höher geschlagen. Von so einer Ausstattung kann ich nur träumen. Auch die Küche in der die ganzen Rezepte gekocht werden, ist bestens ausgestattet. Anschließend wurden wir in den Bereich geführt, in dem die Fotos für die ganzen Zeitschriften und die Videos gemacht werden.20170630_114454_resized Hier begrüßte uns ein Vertreter der Firma Comte` und wir durften natürlich auch  den leckeren Comte` Käse in allen Reifestufen probieren. 20170630_114528_resized.jpg Danach ging es zum Workshop. Mehrere Mitarbeiter zeigten uns wie ein Stop-Motion Video entsteht. Ein Stop-Motion Video könnt Ihr Euch so in etwa, wie früher ein selbstgemachtes Daumenkino vorstellen.

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Viele Bilder werden ca. 1 Sekunde aufgenommen und später aneinander gereiht. So entsteht ein Effekt, dass Dinge wie von Geisterhand im Bild auftauchen und sich bewegen.20170630_124254_001_resized Und so sieht mein Schwarzwald-Sushi aus, wenn es von Food Stylisten angerichtet wird. 20170630_125912_resizedEs war für uns alle sehr interessant, den Profis mal über die Schulter zu kucken. Nachdem ich jetzt weiß, wieviel Arbeit nötig ist bis so ein Rezept in der „Lecker“ erscheint und mit wieviel Liebe zum Detail  die Fotos gemacht werden, sehe ich die ganzen Rezept-Zeitschriften mit ganz anderen Augen.  Natürlich haben wir auch den ein und den anderen Tipp bekommen, worauf wir bei unseren Bildern achten sollten.  Und so lecker wurden wir  während des Workshops  verpflegt. 20170630_133711_resized Alles in allem war es ein super spannender und lehrreicher Tag den wir da in Hamburg verbringen durften. Viele Dank dafür nochmal an die Bauer Media Group und  an Comte`.

Am Sonntag hab ich dann mal wieder ein schönes, sommerliches DIY für Euch, seid gespannt. Liebe Grüße Silke

Avocado Pommes mit Mango Mayonnaise

Und schwups haben wir schon wieder Juli, das halbe Jahr ist vorbei und für viele von Euch steht die schönste Zeit des Jahres, der Urlaub an. Für mich steht heute erst einmal wieder unsere Foodblogparty von Lecker für jeden Tag  an. Unser heutiges Thema ist:      “ was die Avocado alles kann“.  Ja was kann die Avocado alles ? ziemlich viel ! Das sie sehr gesunde Inhaltsstoffe hat, unter anderem die für uns lebenswichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, weiß so ziemlich jeder. Aber das die Avocado eine der ältesten uns bekannten Früchte ist und schon seit beinahe 10.000 Jahren angebaut wird, wissen wohl wenige. Oder das der Avocadobaum  eine stattliche Höhe von fast 20 Metern erreicht und erst im Alter von sieben bis zehn Jahren Früchte trägt, dass es über 400 Arten gibt, die bekanntesten bei uns sind die Nabal und die Hass und die meisten Früchte aus dem Süden der USA und Afrikas, aus Spanien und Israel kommen ( Quelle: hundertorangen.de), dass wisst Ihr jetzt auch alles.DSC_2299.JPG Aber wisst Ihr auch, dass man aus der Avocado Torten und Desserts machen kann ? ich hab zum Beispiel letztes Jahr diese Vegane Schwarzwälder Kirschtorte gemacht.  Heute hab ich Euch auch etwas ungewöhnliches mitgebracht: Avocado-Pommes.  Sie sind außen schön knusprig und innen total cremig. Dazu gibt es eine fruchtige Mango Mayonnaise zum Dippen.

Und das braucht Ihr für eine Portion Pommes:

  • 1 Avocado der Sorte Hass
  • 1 Ei
  • 3 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer
  •  Panko – Panade oder alternativ Paniermehl
  • 2 flache Teller
  • 1 tiefer Teller
  • Backpapier
  • DSC_2296.JPG

Für die Mango Mayonnaise braucht Ihr:  (reicht für 4 Personen)

  • 1 frisches Eigelb
  • 1 TL Senf
  • 250 ml Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Essig
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Mango
  • 1 EL Currypulver
  • 1 milde, rote Chili

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Und so werden die Pommes gemacht:

  1. Avocado längs halbieren, den Stein entfernen, mit einem Löffel das Fruchtfleisch von der Schal lösen und die Hälften in je vier – fünf Scheiben schneiden.
  2. in einem tiefen Teller das Ei mit dem Salz und dem Pfeffer verquirlen
  3. Das Panko  und das Mehl jeweils auf einen flachen Teller geben
  4. Die Pommes erst in Mehl, dann in Ei und dann anschließend im Panko wenden, bis alles gleichmäßig bedeckt ist.
  5. Die Pommes auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 200 ° Grad ca. 20 Minuten knusprig braun backen lassen. ( Nach ca. 10 Minuten die Pommes wenden )
  6.  ACHTUNG : beim Essen aufpassen die Pommes sind innen sehr heiß !

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Uns so macht Ihr die Mayonnaise:

  1. Das Eigelb und den Senf in eine Schüssel mit einem Schneebesen verrühren
  2. Das Öl zunächst tröpfchenweise unterschlagen, dann ein einem dünnen Strahl dazugeben und alles zu einer cremigen Mayonnaise aufschlagen.
  3. Mit 2 EL Essig verrühren, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  4. Die Mango schälen, Fruchtfleisch vom Stein schneiden und fein würfeln
  5. Currypulver dazugeben, die Chili fein Hacken und ebenfalls dazugeben
  6. Die Pommes mit der Mango-Mayonnaise anrichten.

Ihr werdet überrascht sein wie gut die Pommes schmecken, obwohl sie “ gesund“ sind. Das Rezept für die Mango Mayonnaise stammt übrigens von Johann Lafer. Und ich verrate Euch noch ein Geheimnis: bis vor ein paar Jahren hab ich überhaupt keine Avocados gegessen, warum weiß ich auch nicht. Und heute liebe ich sie und sie sind von meinem Speisezettel nicht mehr wegzudenken. Wie immer findet Ihr noch mehr tolle Rezepte was man aus der Avocado alles machen kann bei meinen Blogger-Kollegen. Schaut doch mal vorbei. Ich wünsche euch den schönsten Sonntag, bis nächste Woche Silke

was die Avocado alles kann.png

Applethree – Avocado-Brot
Kathys Küchenkampf – Avocado-Salsa
lisas lovely world – Mousse au avocado
Küchenliebelei – Gefüllte Avocado

Heidelbeer-Kaltschale

Bei diesem tollen Sommerwetter braucht der Mensch was leichtes. Darum hab ich Euch heute eine Heidelbeer-Kaltschale mitgebracht.  Keine Ahnung ob Kaltschalen gerade “ in“ sind. Für mich sind sie bei diesem Wetter ganz weit vorn. Denn Sie sind „kalt“ wie der Name ja schon sagt, schön fruchtig und erfrischend und schnell gemacht. In meiner Kindheit gab es im Sommer oft Kaltschalen, überhaupt gab es „früher“ noch ab und zu Süßspeisen wie Grießbrei, Milchreis  und süße Aufläufe. Allerdings wurde die Kaltschale meiner Kinderzeit mit Sago gemacht. Kennt Ihr Sago noch ? das ist ein „geschmacks-neutrales Verdickungsmittel aus granulierter Stärke (heute wird es aus der Sagopalme oder aus Maniok gewonnen)  und da es in Kugeln von etwa 1mm bis 3 mm Durchmesser angeboten wird, nennt man es auch Perlsago“ (Quelle: Wikipedia). Allerdings fand ich  als Kind die gliebrigen Perlen ganz furchtbar und ich bin froh, dass ich heute auf andere Verdickungsmittel zurückgreifen kann. So wird die Kaltschale viel leckerer.  Meine Hauptzutat ist, wie Ihr ja schon gesehen habt, Heidelbeeren. (Blaubeeren) DSC_2292.JPG Da die Heidelbeeren bei uns noch etwas brauchen, hab ich auf Kulturheidelbeeren zurückgegriffen. Wisst Ihr eigentlich, dass Wildheidelbeeren und die Kulturheidelbeeren nur entfernt verwand sind ? so ungefähr wie Aprikosen und Pfirsiche ? ich hab es bisher auch nicht gewusst. Also wenn es Wildheidelbeeren irgendwo zu kaufen gibt, kann ich Euch nur empfehlen, diese zu bevorzugen, denn sie sind vom Aroma her viel kräftiger. Als Einlage in meine „süße Suppe“ gibt es Grießklößchen. Die sind ebenfalls in ein paar Minuten gemacht. Oder  Ihr nehmt als Einlage “ Schneeklößchen“ (aus Eiweiß)  oder ein paar Tropfen Sahne oder einen Klecks Joghurt, was Euch gerade so einfällt. Aber jetzt zu meinem Rezept.DSC_2279

Das braucht Ihr für 2 Teller Suppe:

  • 400 g Heidelbeeren ( Blaubeeren)
  • 1 Zimtstange
  • 750 ml Wasser
  • etwas Zitronenabrieb
  • 5-6 EL Zucker
  • 1 gehäufter Esslöffel Speisestärke

für die Grießklößchen braucht Ihr:

  • 50g Hartweizengrieß
  • 1 Ei
  • 125 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zitronenabrieb
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 EL Butter
  • 2 Liter Wasser

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Und so wird die Suppe gemacht:

  1. Die Heidelbeeren putzen, waschen (ein paar zum Verzieren aufheben) und mit 700 ml Wasser, dem Zitronenabrieb, dem Zucker und der Zimtstange in einem Topf zum Kochen bringen.
  2. Die Speisestärke mit den restlichen 50 ml Wasser verrühren und zu den kochenden Heidelbeeren geben.
  3. Die Masse kurz aufkochen lassen bis die Suppe andickt. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  4. Die Zimtstange entfernen und die Suppe durch ein grobes Sieb passieren und kalt stellen.

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Und so macht Ihr die Grießklößchen:

  1. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und die Temperatur zurückschalten, so dass es nur noch leicht vor sich hinköchelt.
  2. In einem zweiten Topf die Milch, Butter, Salz, Zucker, Vanillezucker und den Zitronenabrieb zum Kochen bringen, den Grieß hinzugeben und so lange rühren bis sich die Masse vom Topfboden löst. Den Topf von der Platte nehmen und das Ei unterrühren bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
  3. Mit 2 Teelöffeln die kurz in das kochende Wasser gehalten werden Nocken abstechen und vorsichtig in das jetzt nicht mehr kochende Wasser geben.
  4. Wenn die Grießklößchen an die Oberfläche kommen sind sie fertig und können abgeschöpft werden.
  5. Die Grießklößchen ebenfalls bis zum Servieren kalt stellen.
  6. Die Suppe mit den Grießklößchen, ein paar Heidelbeeren und evtl. etwas Sahne anrichten.DSC_2287.JPG

Am besten macht Ihr die Suppe und die Grießklößchen schon am Vortag, dann kann sie schön abkühlen und Ihr habt sie ganz schnell serviert. Anderes Obst könnt Ihr natürlich auch nehmen. Dann habt Ihr etwas Abwechslung. Ich wünsche Euch einen sonnigen Sonntag, liebe Grüße Silke