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Gluten- und zuckerfreie Erdbeer-Rhabarber Galette

Bestimmt habt Ihr auch den einen oder anderen Menschen in Eurem Familien- oder Freundeskreis der eine Allergie oder eine Unverträglichkeit hat. Leider sind immer mehr Menschen davon betroffen. Früher war Essen für diese Leute echt ein Problem. Heute ist das zum Glück einfacher.  Die Lebensmittelindustrie bietet bei einer Allergie eine Vielzahl von Möglichkeiten.  Auch ich hab heute mal ein glutenfreies Rezept für Euch. Und wenn wir schon dabei sind, das Rezept ist auch zuckerfrei, zumindest ohne Haushaltszucker. Die Galette enthält Kokosblütenzucker. DSC_2091.JPGKokosblütenzucker hat einen sehr niedrigen glykämischen Index und enthält eine Menge an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Kalium, Magnesium,  Eisen und Zink. Wenn Ihr Kokosblütenzucker benutzt, führt Ihr Euch also noch Nährstoffe zu. Aber die Galette kann noch mehr, damit sie glutenfrei ist, hab ich Buchweizen- und Kokosmehl verwendet. Gefüllt hab ich dieses Leckerchen mit einer Frangipane-Füllung, die ich noch mit Tonkabohne verfeinert habe. Dann wird sie noch üppig mit Erdbeeren und Rhabarber belegt und mit Mandelblättchen bestreut.  Überhaupt finde ich, dass eine Galette eine wunderbare Sache ist. Ihr braucht keine Backform einfetten und spülen, Ihr braucht den Mürbteig nicht Blindbacken und Ihr könnt die Galette mit allem was Euch so einfällt passend zur Saison  belegen. Der Mürbteig wird einfach auf Backpapier ausgerollt, belegt und die Ränder später einfach umgeklappt und auch die 20 Minuten Backzeit sind unschlagbar. Statt  Kokosmehl könnt Ihr auch gemahlene Mandeln oder Nüsse nehmen.

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Und das braucht Ihr für die Galette:

  • 200 g Buchweizenmehl
  •   50 g Kokosmehl
  •   70 g Kokosblütenzucker
  • 150 g Butter
  •     2  Eier
  • Backpapier

 

Für die Frangipane- Füllung braucht Ihr:

  • 100 g gemahlene Mandeln
  •   50 g Kokosblütenzucker
  •   70 g weiche Butter
  •     1  Ei
  •  Abrieb einer halben Tonkabohne ( alternativ Vanillepulver)
  • 2 Stangen Rhabarber
  • 3 -4 Erdbeeren
  • 3 EL Mandelblättchen

Und so wird die Galette gemacht:

  1. Für den Mürbteig Mehle, Zucker und ein Ei in eine Schüssel geben, Butter in Stückchen dazugeben und mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem Teig zusammen kneten.  Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine halbe Stunde im Kühlschrank kühlen.
  2. In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, trockentupfen und in Scheiben schneiden. Den Rhabarber putzen und in ca. 2 cm große Stückchen schneiden.
  3. Für das Frangipane alle Zutaten ( außer Erdbeeren, Rhabarber und Mandelblättchen)  in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät verrühren . Den Ofen auf 175 ° Grad vorheizen.
  4. Den gekühlte Teig auf dem  Backpapier  ca. 1 cm dick ausrollen, in die Mitte die Frangipane-Füllung geben und verstreichen ( einen großen Rand freilassen, siehe Bild) . Die Erdbeeren und den Rhabarber auf die Füllung geben und den Rand an den Seiten hochklappen, so dass die Füllung am Rande bedeckt ist. ( siehe Bild)
  5. Den Rand mit verquirltem Ei bestreichen, die Füllung mit den Mandelplättchen bestreuen.  Bei 175 ° Grad ca. 20 Minuten backen.

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Genießen könnt Ihr die Gallete entweder so oder Ihr schlagt das Dicke von gekühlter Kokosmilch zu Kokossahne auf.  Oder wenn Ihr sagt die Gallete ist mir schon gesund genug, eine Kugel Vanilleeis oder etwas Sahne. Wie Ihr mögt. Ich hoffe ich kann Euch mit  meinem Rezept einen kleinen Anreiz geben mal Euren Haushaltszucker gegen Kokosblütenzucker zu tauschen, oder auch einfach mal einen „gesunden Kuchen“ zu backen. Habt einen schönen Sonntag, bis nächste Woche Silke

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Brägel, Schwarzwälder Brägel, Kartoffeln, Herzhaftes

Schwarzwälder Brägel mit Steinchampignons

Brägel oder Brägele das ist hier die Frage ? wer schon länger bei mir mitliest kennt bestimmt mein Rezept für Brägele mit Sonnenwirbelesalat und Bibiliskäs .Was aber bitte ist denn jetzt ein Brägel ? bei uns im Schwarzwald gibt es die Sprüche: “ Do hesch de Brägel“ ( Da hast du jetzt den Salat) oder den: „den Brägel hinschmeiße “ ( die Arbeit hinschmeißen ). Brägel soll was zum Essen sein ? Ja, das Wort Brägel kommt von Braten  ( brägeln ) und ist eine alte Bauernmahlzeit die über die Jahre fast in Vergessenheit geraten ist. Früher wurde dieses Gericht zu jeder Tageszeit gegessen. Sogar zum Frühstück. Von den ärmeren Menschen mit Milch und von den reicheren mit Speck und Ei. Nicht zu verwechseln mit dem Schweizer  Rösti. Rösti wird aus rohen, geraspelten Kartoffeln gemacht und unser Brägel aus am Vortag gekochten Kartoffeln. Mittlerweile gibt es hier im Schwarzwald sogar Brägelwochen damit dieses alte Gericht nicht wieder vergessen wird. ( Eröffnung ist am Samstag 17. Juni um 16 Uhr auf dem Marktplatz in Todtnau)  da werden sie allerdings nicht mehr nur mit Milch serviert, sondern mit so leckeren Sachen wie Leberle ( Leber), mit Lachs, mit Gemüse und was den Wirten so einfällt.  Meinen Brägel gibt es heute mit Steinchampignons, Schwarzwälder Schinken und Petersilie, ganz einfache Zutaten, aber Ihr werdet überrascht sein wie lecker so etwas Einfaches schmecken kann. Ein Brägel eignet sich auch gut zur Resteverwertung, wenn Ihr Kartoffeln vom Vortag übrig habt, noch ein Spiegelei dazu und schon habt Ihr ein  leckeres Gericht. Dementsprechend einfach und kurz ist auch heute die Zutatenliste.

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Das braucht Ihr für einen Brägel pro Person:

  • ca. 3 mittelgroße Kartoffeln am Vortag gekocht
  • Butterschmalz
  • 3 Steinchampignons
  • 2 Scheiben Schwarzwälder Schinken
  • Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer

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Und so wird der Brägel  gemacht:

  1. die am Vortag gekochten und kalten Kartoffeln werden grob auf einer Reibe geraspelt
  2. in einer Pfanne mit Butterschmalz, Salz und Pfeffer ( wer möchte kann noch Zwiebeln dazugeben)  in Form eines Fladens von beiden Seiten knusprig braten.      ( zum Umdrehen habe ich einen Teller benutzt)
  3. in der Zwischenzeit die Steinchampignons waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Petersilie ebenfalls waschen und kleinschneiden genauso den Schwarzwälder Schinken kleinschneiden.
  4. in einer anderen Pfanne die Champignons und den Schinken ebenfalls anbraten und mit Salz, Pfeffer und einem Teil der Petersilie würzen.
  5. den Brägel auf einem Teller mit den Pilzen anrichten und mit der restlichen Petersilie bestreuen.

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Das ist doch wirklich einfach, also „brägelt“ Euch doch mal einen Brägel  damit dieses Gericht nicht wieder ausstirbt.  Ich wünsche Euch und vor allem allen Müttern einen wunderschönen Sonntag. Liebe Grüße Silke

Spinatsalat mit Nüssen und Schwarzwälder Schinken

Jetzt sieht man sie wieder überall vor jedem Wigwam: die Rauchzeichen. Die modernen Indianer sind wieder am Grillen. Auch wir haben letzte Woche die Grillsaison eröffnet. Wir haben mit hunderten von anderen Grillern, mit Johann Lafer und SWR3 ( ein Radiosender) vor dem Radio synchron gegrillt. Das macht jedes Mal riesig Spaß, erstens weil die Rezepte von Johann Lafer einfach der Hammer sind und zweitens weil man bei ihm immer irgendwas besonderes für das Grillen aus einem Alltagsgegenstand basteln muss. Dieses mal wurde eine Dose als Backform für ein Brot benutzt. Und etwas originelles  hab auch ich heute für Euch und für unsere Foodblogparty von https://www.facebook.com/leckerfuerjedentag die unter dem Motto “ Die besten Grillbeilagen“ steht. Im Anschluss an meinen Beitrag findet Ihr wie immer die Teilnehmerliste mit den leckeren Rezepten der anderen Blogger.

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Ihr fragt Euch jetzt bestimmt warum ich Spinatsalat mit Walnüssen und Schwarzwälder Schinken für etwas originelles halte ? Der Salat mit Feta, Äpfeln und Cranberries ist zwar ziemlich lecker, aber das originelle sind die Nüsse. Sie werden karamellisiert und als Clou mit Pfeffer und Salz gewürzt. Das erst gibt diesem Salat den richtigen Pfiff. Und keine Angst, dass Zucker mit Salz komisch schmeckt, im richtigen Verhältniss ist es super. Probiert es einfach mal aus. Der Salat ergibt eine kleine Schüssel, wenn Ihr also gute Esser seid, braucht Ihr vielleicht noch einen zweiten Salat oder die entsprechende Menge mehr Zutaten. DSC_2199.JPG

 Und hier kommen die Zutaten:

  • 125 g Baby-Spinat
  • 6 Scheiben Schwarzwälder Schinken
  • 2 EL getrocknete Cranberries
  • 1 Apfel in dünne Spalten geschnitten
  • 5 EL Walnüsse
  • 100 g Feta

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Und das braucht Ihr für die Salatsoße:

  • 5 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Rotwein Essig
  • 1 EL Balsamico Creme
  • 2 EL Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Senf
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

für die karamellisierten Walnüsse braucht Ihr:

  • 1 TL Zucker
  • ca. 2 Umdrehungen  Pfeffer aus der Pfeffermühle
  • 1 Prise Salz

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Und so wird der Salat gemacht:

  1. Den Schwarzwälder Schinken in der Pfanne kross braten und in kleine Stücke schneiden
  2. Den Fetakäse ebenfalls in kleine Würfel schneiden
  3. Den Spinat vorsichtig waschen und abtropfen lassen
  4. Die Walnüsse in eine beschichtete Pfanne geben, den Zucker darüber streuen und karamellisieren lassen. Anschließend eine Prise Salz und den Pfeffer über die Walnüsse streuen, vermengen und auf einem Teller auskühlen lassen
  5. Alle Zutaten für die Salatsoße in einen Schüttelbecher geben und zu einer Salatsoße schütteln
  6. Den Apfel waschen, und kleine, dünne Spalten herausschneiden.
  7. Den Spinat  in eine Schüssel geben, die Cranberries, den Feta, den Schwarzwälder Schinken dazugeben und mit der Salatsoße vermischen.
  8. den Salat auf  einem Teller  anrichten, die Apfelspalten und die Walnüsse darüber geben und mit etwas Balsamico Creme verzieren.

So jetzt zündet schnell euer Feuerchen an, werft ein Fleisch auf den Grill und probiert diesen leckeren Salat aus. Ich wünsch euch was, bis nächsten Sonntag liebe Grüße Silke

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Jessis Schlemmerkitchen – Cole Slaw
Franziska Kälin-Wild LiebDings – Fladenbrot
Applethree – Gegrillter Feta mit Walnusskruste
ÜberSee-Mädchen – Tomatenketchup und Barbecuesauce selbstgemacht
Vergissmeinnicht – Ofenkartoffeln mit Topping
Sommermadame – Baguette – ganz einfach selber backen
SalzigSuessLecker – Wildkräuter-Spargelsalat

Schwarzwälder Maulwurfkuchen

Ihr kennt ja bestimmt den klassischen Maulwurfkuchen mit Banane und Sahne. Da aber nicht jeder Bananen mag, hab ich Euch heute eine Schwarzwälder Version mit Kirschen mitgebracht.  Und ich finde die schmeckt um Klassen besser ( was natürlich nicht nur am Kirschwasser liegt ).  Bis auf die fruchtigen Kirschen ist das Rezept aber identisch mit dem Klassiker und enthält genauso viel leckere Schokolade und cremige Sahne.  Und auf dem Teller sind mir die Maulwurfshügel auch tausendmal lieber als im Garten. Wenn ich nämlich im Frühjahr nicht schnell genug mit meiner Schallabwehr bin, habe ich die Freunde nämlich im Garten. Und die Maulwurfshügel kann man leider nicht einfach so aufessen. DSC_1895.JPG

Falls Ihr Euch wundert, dass der Kuchen so klein aus sieht, dann habt Ihr recht. Ich hab das Rezept nämlich halbiert und nur einen kleinen Kuchen gebacken.  Da wir dieses Wochenende ein großes Fest haben und wir alle in unsere schönen Klamotten reinpassen wollen, hab ich ein paar Kalorien gespart.  Aber ich schreib Euch natürlich das Rezept für einen großen Kuchen auf. Ihr könnt Euch das leisten. Und hier kommt auch schon das Rezept:

Für eine Springform ( 26 cm Durchmesser ) braucht Ihr:

  • 100 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 1 TL Vanillearoma
  • 2 Eier
  • 150 Mehl
  • 30 g Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 75 ml Milch

Für die Kirschfüllung braucht Ihr:

  • 350 g Sauerkirschen
  • 30 g Speisestärke
  • 25 g Zucker
  • 2 EL Kirschwasser ( optional )

Für die Sahnefüllung benötigt Ihr:

  • 500 g Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 60 g Schokoraspeln

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Und so macht Ihr den Kuchen:

  1. Den Ofen auf 170 ° Grad vorheizen
  2. Die Butter mit dem Zucker und Vanillearoma schaumig rühren. Die Eier einzeln dazugeben.
  3. Mehl mit dem Kakao, dem Backpulver und Salz vermengen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren.  Den Teig in eine gefettete Springform geben und ca. 30 Minuten backen, danach auskühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Sauerkirschen in einen Topf geben. Die Speisestärke mit Zucker und 5 EL Kirschsaft anrühren.  Die Kirschen zum Kochen bringen, die Speisestärkemischung einrühren und kurz aufkochen lassen. Das Kirschwasser dazugeben und die Kirschmasse auskühlen lassen.
  5. Als nächstes die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen und die Schokoraspeln unterheben.
  6. Den ausgekühlten Kuchenboden mit einem Esslöffel ca. 1 cm tief aushöhlen, ringsum einen Rand von ca. 1 cm stehen lassen. Den ausgelöffelten Boden fein zerkrümeln.
  7. Die Kirschfüllung auf den Kuchenboden geben. Die Sahne kuppelförmig auf die Kirschen und den Tortenrand streichen. Den restlichen zerkrümelten Boden auf die Sahne geben und verteilen. Danach die Torte kühlen.

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Und soviel zu Selbstbeherrschung und ich muss in mein Kleid passen, der Kuchen war einfach zu lecker. Den hübschen Teller hab ich übrigens auf einem Flohmarkt in Hamburg für 1 Euro ergattert. So jetzt werde ich noch eine Runde mit dem Hund laufen, damit die Kalorien wieder flöten gehen. Viel Spaß beim Nachbacken bis nächstes Wochenende, Silke DSC_1903.JPG

 

 

 

 

Duett vom Waldmeister

Diesen Frühling habe ich keinen Stress. Zumindest was den Waldmeister angeht.  Dieses Jahr wächst Waldmeister auf meinem Balkon und ich muss ihn nicht im Wald suchen. Ansonsten konntet Ihr jedes Jahr im Frühjahr meinen Papa und mich beim Sammeln kleiner, grüner Pflänzchen beobachten. Stolz haben wir uns dann unseren „Waldmeister“ präsentiert, nur um dann festzustellen, dass wir denn Doppelgänger, der auch in unseren Wäldern vorkommt nach Hause geschleppt hatten.  Die Schwierigkeit bei Waldmeister ist nämlich, dass sich der typische Waldmeistergeruch erst beim welk werden einstellt. Also an der Pflanze im Wald schnuppern bringt rein Garnichts.  Man lässt den Waldmeister bevor man ihn weiterverwenden kann erst an welken und hängt ihn dann zum Aromatisieren in die jeweilige Flüssigkeit. DSC_1820.JPG

In meinem Fall war das hier ein spritziger Sekt. Der andere Teil des Duetts besteht aus Waldmeister-Panna cotta aromatisiert mit Waldmeistersirup. Der Clou ist die schräge Anrichtungweise die Ihr ganz einfach machen könnt, indem ihr das Glas beim Einfüllen des Sekts schräg stellt und erst nach dem Fest werden die Panna cotta einfüllt. DSC_1844

Und das braucht Ihr für 3 Gläser:

  • 1 Bund angewelkten Waldmeister ( über Nacht an welken lassen)
  • 500 ml Sahne
  • 6 EL griechischer Joghurt
  • 250 ml Sekt
  • 4 EL Zucker
  • 6 EL Waldmeistersirup
  • 9 Blätter BlattgelatineDSC_1856.JPG

 

Und so wird’s gemacht:

  • den angewelkten Waldmeister (über Nacht an welken lassen) zu einem Bund binden und über die nächste Nacht den Sekt damit aromatisieren
  • 3 Blätter der Gelatine in kaltem Wasser einweichen, den Sekt mit  2 EL Zucker erhitzen und die Gelatine in der warmen Flüssigkeit auflösen
  • 3 Gläser schrägstellen, das klappt am besten in einer Kuchenform, die Gläser mit einem Handtuch unterlegen und den Sekt einfüllen und erkalten lassen
  • in der Zwischenzeit die restlichen Gelatineblätter einweichen, die Sahne mit dem Sirup und den Zucker erhitzen und die Gelatine ebenfalls in der warmen Sahne auflösen nach dem Abkühlen den Joghurt unterheben und in die Gläser füllen           (Gläser dazu wieder gerade stellen)
  • die Gläser bis zum Verzehr kühl stellen und mit Waldmeister verzierenDSC_1863.JPG

Wenn es jetzt dann auch mal wieder wärmer  wird, können wir dieses leckere Dessert auch wieder im Freien genießen.  Und mir fallen noch ganz viele leckere Sachen ein die man mit den grünen Stängelchen machen kann.  Ich denke da an Waldmeisterbowle, Waldmeistereis usw. Falls Ihr auch Waldmeister suchen wollt, hab ich hier noch ein Bild wie er aussieht.  Und Ihr wisst ja jetzt, wenn der Waldmeister beim welken nicht duftet, dann ist es auch keiner. Dann kauft Ihr ihn lieber auf dem Wochenmarkt, oder pflanzt ihn wie ich im nächsten Jahr einfach an. Ich wünsche euch noch einen leckeren Sonntag, liebe Grüße Silke

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