Last Minute Halloween-Ideen

In ein paar Tagen ist Halloween. Nach Weihnachten das kommerziellste Fest in den USA. Und auch bei uns ist Halloween auf dem Vormarsch. Aber wir können noch lange nicht mit den Amerikanern mithalten die jedes Jahr zwischen 6-7 Milliarden Dollar !! für dieses Fest ausgeben. Davon das meiste für Süßigkeiten (ca. 2 Milliarden Dollar) Kostüme und Partys.  Und sogar einen nicht unerheblichen Teil für Haustier-Halloween-Kostüme.( Quelle EF-Blog) Wer das ganze etwas weniger aufwendig und vor allem günstiger haben möchte, für den hab ich hier ein paar last Minute Halloween-Ideen. Ich hab für meine Deko eine Tischdecke schwarz gefärbt, ein paar alte schmiedeeiserne Kerzenständer von Oma rausgekramt und einen Strauß weißer Rosen in eine vorher schwarz gemalte Vase gestellt. Das ganze noch mit ein paar Spinnen, Fliegen, Totenköpfen und Spinnweben verziert und fertig ist ein toll dekorierter Tisch. Dazu gab`s paar gruselige Muffins  und Halloween- Kekse.

Und das braucht Ihr für die Halloween-Kekse (12 Stück) :

  • weiße Oreo-Kekse
  • Zuckerschrift  dunkel mit Schokoladen-Geschmack
  • schwarzes Laternenpapier
  • 12 Holzspieße

Und so wird’s gemacht:

Aus dem Laternenpapier 12 Quadrate schneiden. Die Oreo-Kekse mit der Zuckerschrift bemalen ( siehe z. B. meine Kekse),  erst die Kekse auf den Holzspieß  und dann das Papier mittig darunter aufspießen und trocknen lassen.

Für die Muffins (12 Stück) braucht Ihr:

  • 12 Marshmallows
  • 12 Zahnstocher
  • Zuckerschrift dunkel mit Schokoladen-Geschmack
  • 50 g Halbbitter Schokolade
  • 100g Milch-Schokostreusel
  • 24 Mini-Salzbrezeln
  • 12 Muffinförmchen
  • weiße Zuckerglasur
  • 100 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 170 g Milch
  • 200 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver

Und so geht`s:

Zucker und Ei mit dem Handrührgerät schaumig rühren, Butter, Mehl und Backpulver zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und mit dem Teig füllen. Bei 175 °C ca. 25-30 Min. backen.

Nach dem Abkühlen die Schokolade schmelzen und die Muffins damit bestreichen.  Auf einen flachen Teller die Schoko Streusel geben und 6 Muffins kopfüber darin wälzen. 6 Marshmallows auf die Zahnstocher spießen und mit Halloween – Gesichtern bemalen. Die Geister mittig auf 6 die Muffins spießen.

Für die anderen Muffins 18 Brezeln mit der Zuckerglasur bestreichen und antrocknen lassen. Den Vorgang wiederholen und jeweils 3 Brezeln gleichmäßig übereinander legen. Für die Arme den unteren Teil der Brezel abschneiden und den so entstandenen Arm ebenfalls zweimal mit Zuckerglasur bestreichen. Den Brezelturm mit den zwei Löchern nach vorne auf den Muffin setzten und die Arme links und rechts aus den Löchern ragen lassen.  Die Marshmallows ebenfalls mit Gesichtern versehen, auf Zahnstocher spießen und in das hintere Loch der Brezel stecken.

Und hab ich Euch jetzt Lust auf eine kleine Halloween- Party gemacht? Ich wünsche Euch auf alle Fälle viel Spaß an Halloween und frohes gruseln. Liebe Grüße Silke

 

Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes

Kirschen, Sahne, Schokolade und natürlich ein Schuss Kirschwasser, das sind die Zutaten für die wohl berühmteste und beliebteste Torte der Welt. Heute hab ich Euch die kleine Schwester mitgebracht in Form  von Cupcakes. Denn die Schwarzwälder Kirschtorte ist zwar super lecker, aber auch sehr mächtig. Daher sind die kleinen Schwarzwälder Kirsch-Cupcakes ideal, wenn man keine ganze Torte backen will. Aber wo kommt das Wahrzeichen des Schwarzwalds überhaupt her ? kommt sie überhaupt aus dem Schwarzwald ? leider ist ihre genaue Herkunft bis heute ungeklärt. Sicher ist nur die Schwarzwälder Kirschtorte hat Ihren Ursprung nicht als Torte, sondern als geschichtetes Dessert.  Es gibt zwei  Herren die für sich beanspruchen, die erste Schwarzwälder Kirschtorte kreiert zu haben. Der eine war der aus Riedlingen stammende Konditor Josef Keller 1915 in einem Cafe in Bad Godesberg bei Bonn der eine Torte erfand, die als erste Schwarzwälder Kirschtorte in die Geschichte einging. Der zweite  war ein Konditor aus Tübingen namens Erwin Hildenbrand 1930 der die erste Torte gebacken haben soll.  ( Quelle: unicross Uni-Freiburg)  DSC_0939.JPG Ein anderer Mythos besagt, dass die Torte aus der Schweiz stammt, da es dort eine „Schwarzwälder Torte“ gibt allerdings ohne Kirschen und Kirschwasser ! die aber abenteuerlichste Version besagt, dass die Torte aus dem Orient aus Persien stammt und von einem Eunuchen für den Kaiserlichen Harem gebacken wurde. Aber egal woher sie stammt, ob traditionell gebacken oder als Cupcake, die Hauptsache ist doch:                         Es schmeckt. Damit Ihr Euch selbst davon überzeugen könnt, kommt  hier das Rezept:DSC_0917.JPG

Zutaten für 12 Muffins:

  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 125 g Butter
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Kirschwasser
  • 300 g rote Kirschgrütze
  • 200 g Schlagsahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 20 g Schokoraspeln

Und so wird’s gemacht:

Schokolade grob hacken, mit der Butter in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze schmelzen. Die geschmolzene Butter in  eine Rührschüssel füllen und abkühlen lassen. Zucker, Vanillezucker, Salz und die Eier mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine schaumig rühren und unter die Schoko-Buttermasse rühren. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Den Teig in Muffin-Förmchen füllen und ca. 20 Minuten bei 175 ° C  Grad backen.

Nach dem auskühlen die Muffins in der Mitte längs aufschneiden, die untere Hälfte mit Kirschwasser beträufeln , 1 EL Kirschgrütze  darauf verteilen und die obere Hälfte auflegen. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und auf den Deckel spritzen. Mit Schokoraspeln  garnieren und danach genießen.                                                                           Lasst es Euch schmecken, liebe Grüße SilkeDSC_0924.JPGDSC_0933.JPG

 

 

 

Schwarzwälder Sonntagsessen

Was, das soll Nudelsuppe sein ? Diesen empörten Aufschrei musste ich mir von meiner Familie neulich anhören. Ja, dass ist eine Nudelsuppe, zumindest alle  Zutaten die in eine  Nudelsuppe gehören, Rindfleisch, Suppennudeln und Karotten. Die Suppe hat nur eine andere Form und schmeckt nichts desto trotz lecker. Nudelsuppe geht bei uns immer, egal ob an Feiertagen, bei Krankheit oder einfach nur so als Vorspeise zu einem Sonntagsessen, die Nudelsuppe gehört hier im Schwarzwald einfach dazu. Und jetzt  komm ich und verändere das absolute Lieblingsessen meiner Familie. Und was soll ich sagen, nach anfänglicher Skepsis waren alle davon überzeugt, Nudelsuppe schmeckt auch in dieser Form. Aber Nudelsuppe in der klassischen Form bleibt unser Lieblingsessen! Damit Ihr selber entscheiden könnt welche Variante der Nudelsuppe Euch besser schmeckt, kommt hier das Rezept. DSC_0927.JPG

Ihr braucht für 4 Personen:

  • 750 – 1000 g Suppenfleisch vom Rind  (Tafelspitz)
  • Suppengemüse (Sellerie, Lauch, Karotten)
  • 1 EL Salz
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1,5 Liter Wasser
  • 250 g Fadennudeln
  • 1 Eiweiß
  • 1 TL Salz
  • etwas Muskat gemahlen
  • 5 große Karotten
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 TL gehackte Petersilie
  • 2 TL Butter
  • 1 kleines Glas Sahnemeerrettich
  • Öl zum Ausbacken der Nudeln

Und so wird’s gemacht:

In einem großen Topf das Wasser mit dem Salz und Pfeffer zum Kochen bringen. Das Rindfleisch unter kaltem Wasser abspülen, trocken tupfen und in das sprudelnd kochende Wasser geben. Nochmals kurz aufkochen lassen, danach die Temperatur zurückdrehen und das Fleisch ca. 1,5 bis 2 Stunden  bei niedriger Temperatur gar kochen lassen. Die letzte halbe Stunde das geputzte, klein geschnittene Suppengemüse hinzugeben.  In der Zwischenzeit die Karotten putzen, schälen und in kleine Würfel schneiden. In einem Topf die Karotten mit einem TL Gemüsebrühe bissfest garen.  Die Fadennudeln werden ebenfalls in einem anderen Topf nach Packungsanleitung gekocht. Nach dem Abkühlen das Eiweiß, das Salz und Muskat dazugeben. In einer Pfanne Öl erhitzen und jeweils einen Esslöffel Nudelmasse von beiden Seiten goldbraun backen. Die Karotten mit der Butter und der gehackten Petersilie erwärmen. Den Tafelspitz in Scheiben schneiden und auf einem Teller mit den Karotten, den Nudelpuffern und dem Sahnemeerrettich anrichten.DSC_0933.JPG

Aus der Rinderbrühe, dem Suppengemüse und evtl. restlichem  Fleisch, könnt Ihr ja dann eine klassische Nudelsuppe kochen. Und so entscheiden in welcher Form sie besser schmeckt. Aber manchmal muss man einfach mal was neues wagen um belohnt zu werden. In diesem Sinne traut Euch auch mal ein Gericht neu zu interpretieren.             Liebe Grüße Silke

 

 

 

 

Beschwipste Schokoladen-Haselnuss-Tarte

Ja ist den schon Weihnachten ? Nein, zum Glück noch nicht. Aber ich habe mit diesem Rezept, das ich heute für Euch habe, schon mein erstes Weihnachtsgeschenk produziert. Und ihr könnt das auch ! Die leckeren Haselnüsse für diesen Kuchen werden  nämlich vorher in Wodka eingelegt. Die Nüsse wandern auf den Kuchen und den entstandenen  Haselnuss-Likör könnt Ihr verschenken oder selber genießen. Genial oder ?dsc_0897 Jetzt im Herbst könnt Ihr diese tollen Energielieferanten ( eine Handvoll Haselnüsse liefert etwa 50 % der empfohlenen täglichen Menge Vitamin E) wieder überall am Wegrand finden, falls die Eichhörnchen nicht schneller waren. Falls Ihr nicht sammeln wollt, kauft sie einfach im Supermarkt. Und probiert dieses tolle Rezept aus. Auch Schokoladenfans kommen hier voll auf Ihre Kosten. DSC_0918.JPG

Und so macht Ihr den Haselnuss-Likör:

  • 500 g Haselnüsse
  • 350 ml Wodka
  • 100 g brauner Zucker

Die Haselnüsse in  der Pfanne bei starker Hitze gleichmäßig braun rösten, dabei ständig rühren. Nüsse etwas abkühlen lassen und nicht zu fein hacken. Die Nüsse in ein ver-schließbares Glas geben, mit Wodka auffüllen und etwa eine Woche ziehen lassen.  Den Wodka durch ein feines Sieb oder ein Mulltuch abgießen und auffangen. Den Wodka er-hitzen ( darf auf keinen Fall kochen) und den Zucker darin auflösen. Den Likör in eine saubere Flasche füllen und die beschwipsten Haselnüsse aufbrauchen.  Falls Ihr die Hasel- nüsse nicht gleich braucht, könnt Ihr die Haselnüsse natürlich auch länger im Wodka ziehen lassen. dsc_0927Und diese Zutaten braucht Ihr für die Tarte:

  • 300 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 2 TL Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Butter
  • 1 Ei

für den Belag braucht Ihr:

  • 3 Eier
  • 150 g beschwipste Haselnüsse
  • 350 g Zartbitterschokolade
  • 250 g Creme double
  • 125 ml Milch
  • 2 EL Haselnuss-Wodka ( optional )
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken

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Und so wird’s gemacht:

Mehl, Zucker, Kakao und Salz vermengen. Butter in Stücken und das Ei zugeben. Mit dem Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine den Teig verkneten. Mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Folie wickeln und etwa 30 Min. kalt stellen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ausrollen und in eine gefettete Tarte- form ( ca. 22 cm ) legen. Backpapier auf den Teig legen, Hülsenfrüchte zum Blindbacken einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad etwa 20 Minuten backen. Form aus dem Ofen nehmen, Hülsenfrüchte entfernen. Ein Ei verquirlen und den Boden damit ein- streichen. Die Tarte zurück in den Ofen geben und 3 Minuten backen. Den Vorgang wieder- holen bis das Ei aufgebraucht ist. DSC_0910.JPG

Für die Füllung die Schokolade hacken. Creme double und Milch aufkochen, vom Herd nehmen, Schokolade dazugeben und unter Rühren darin schmelzen. 2 Eier verquirlen und die Schokomasse unter Rühren dazugeben. Optional zwei Esslöffel von dem Haselnuss-Wodka dazugeben. Masse auf den Tarteboden gießen. Beschwipste Haselnüsse auf der Schokomasse verteilen und bei reduzierter Temperatur (125 Grad) den Kuchen weitere      20 -30 Minuten backen.

Abkühlen lassen und genießen. Und denkt daran, mit Weihnachtsgeschenken kann man nie zu früh anfangen! Habt noch einen schönen Sonntag. Liebe Grüße Silke

Herbstlicher Kürbiskuchen

Was für mich im Herbst absolut nicht fehlen darf ist Kürbis. Kürbis in jeglicher Form. Aber am liebsten mag ich den Hokkaidokürbis. Ihn finde ich einfach am schmackhaftesten. Klar die anderen ( Muskat-, Spaghetti- und Butternutkürbis) sind auch nicht zu verachten, aber ich bleibe bei meinem Hokkaido. Und eines meiner Lieblingsrezepte, schon seit vielen Jahren, ist der Kürbiskuchen den ich Euch heute mitgebracht habe. Mit dem Thermomix  oder auch mit jeder anderen Küchenmaschine super schnell zubereitet. Und mit so leckeren Zutaten wie Schwarzwälder Schinken, Bergkäse, Creme fraiche …. bevor Euch jetzt aber das Wasser im Mund zusammenläuft kommt hier das Rezept:DSC_0880.JPG

Zutaten für den Teig: ( ergibt 8 Stücke )

  • 350 g Dinkelmehl ( oder Weizenmehl)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 EL Öl
  • 1 TL Salz
  • 195 ml Wasser

Für die Füllung:

  • 500 g Hokkaidokürbis
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 60 g Bergkäse
  • 75 g Schinkenwürfel
  • 2 Eier
  • 200 g Creme fraiche
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • etwas Muskat
  • Schnittlauchröllchen zum VerzierenDSC_0883.JPG

Zubereitung:

 

Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und mit der Küchenmaschine oder dem Knethaken des Handrührgeräts zusammen kneten. Teig ausrollen und in eine runde, gefettete Springform ( 26 cm Durchmesser) geben. Kürbis und Käse mit der Küchenmaschine zerkleinern, Lauch in Ringe schneiden und mit den restlichen Zutaten zu der Kürbis-/ Käsemasse geben. Füllung auf den Teig geben und bei 200 Grad ca. 45 Min.  backen.  ( Kleiner Tipp für Vegetarier: einfach den Speck weglassen und die Salzmenge etwas erhöhen ) Anschließend mit den Schnittlauchröllchen bestreuen.

 

Ich wünsche Euch einen guten Appetit bis zum nächsten Sonntag, liebe Grüße Silkedsc_0893dsc_0900