Vasen-DIY

Es ist mal wieder Zeit für ein DIY und zwar zeig ich Euch heute wie man aus einfachen Flaschen stylische Vasen macht. Nach Weihnachten ist es ja meistens so, es bricht schlagartig bei den meisten der Frühling aus. Überall gibt es wieder die obligatorischen Tulpen und Frühblüher.  Bei mir gibt es zwar auch den ein oder anderen Tulpenstrauß, aber da draußen jetzt  endlich so schöner Schnee liegt, mag ich meine Wohnung noch gar nicht frühlingshaft dekorieren. Um diese Jahreszeit finde ich eine winterliche Deko viel passender, der Frühling kommt noch früh genug. Und meine selbstgemachten Vasen sind  da genau richtig ( man kann ja auch Tulpen rein stellen) Sie sind schnell gemacht und Ihr braucht gar nicht viel Material. Und da nach Weihnachten ja vor Weihnachten ist, könnt ihr Sie auch für Eure nächste Weihnachtsdeko  verwenden. DSC_1233 (1).JPG

Und das braucht Ihr für die Vasen:

  •  verschiedene leere Flaschen
  • grobes Salz
  • weiße Farbe
  • weißes Lackspray
  • alte Zeitungen
  • ein Teller
  • Kreppband
  • Pinsel

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Und so wird’s gemacht:

  1. den Tisch mit den Zeitungen abdecken
  2. Salz auf einen Teller geben
  3. gereinigte Flaschen mit weißer Farbe bestreichen
  4.  Salz auf die noch nasse Farbe geben unf leicht andrückenDSC_1202 (1).JPG

DSC_1204 (1).JPGetwas antrocknen lassen und mit dem Lackspray besprühen ( am besten an der frischen Luft machen )

Für ein Streifen-Design die Flasche vorher mit Kreppband abkleben und gleich wie vorher verfahren.

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Die Flaschen trocknen lassen und fertig ist ein tolles DIY.

Und so könnt Ihr die Flaschen dekorieren:

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Und mit ein paar Blümchen könnt Ihr Frühling und Winter kombinieren. Viel Spaß beim Ausprobieren, bis nächsten Sonntag viele Grüße Silke

Das ist gleichzeitig mein Beitrag zur Bloggeraktion „Schneeflöckchen „der lieben Anika vom Blog http://vergissmein-nicht.de. Schaut gerne auch bei ihr mal rein.

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Schokoladen-Scones

Was ist das beste am Erwachsen sein ? ich finde, dass man  alles tun kann was man will und auch alles Essen kann was und wann man will. Zumindest theoretisch. Ich erinnere mich da an eine Begebenheit aus meiner Kindheit. Ich wollte unbedingt mal Pudding zum Mittagessen haben. Also hab ich es mir kurzerhand gewünscht, als ich zufällig Zeuge einer fallenden Sternschnuppe geworden bin. Und naiv  wie ich als Kind war hab ich den Wunsch natürlich laut ausgesprochen. Promt gab es eine Woche später Pudding zum Mittagessen. Heute funktionieren solche Wünsche  natürlich nicht mehr. Wenn man Kinder hat soll man ja Vorbild sein und da geht Himbeereis zum Frühstück gar nicht. Was aber  funktioniert ist Schokolade zum Frühstück. Ich hab sie nämlich in leckeren Scones  versteckt. DSC_1247.JPG Auf die Idee gebracht hat mich die liebe Sonja mit ihrem Blog “ Süße Sachen selber machen“.  Sie hat nämlich die Aktion „Süße Sachen selber machen“ gestartet und jeden Monat gibt es ein neues Thema. Im Januar sammelt sie Rezepte zum Thema „Frühstücksliebe“ und das hier ist mein Beitrag für sie.

Und das braucht Ihr für 8 Scones:

  • 350 g Dinkelmehl
  • 100 g Kokosblütenzucker ( oder normaler )
  • 100 g Butter (kalt)
  • 175 g Buttermilch
  • 2 EL roher Kakao
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 100 g Schoko-Tröpfchen
  • evtl. Zimtzucker oder Nutella zum Verzieren

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Und so wird’s gemacht:

  1. Mehl, Kokosblütenzucker, Kakao, Backpulver und Salz mischen
  2. in einer anderen Schüssel Ei und Buttermilch mit dem Schneebesen verrühren
  3. Butter in kleinen Stückchen zur Mehlmischung geben und erst mit einem Messer und später von Hand  mit der Mehlmischung verarbeiten. Der Teig braucht nicht ganz glatt zu sein.
  4. Die flüssige Mischung dazugeben und mit einem Kochlöffel ( keine Küchenmaschine benutzen) verrühren.
  5. Die Schokotropfen ebenfalls unterrühren.
  6. Den fertigen Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und den Teig zu einem flachen, runden Kreis drücken.
  7. Den Teig in 8 Kuchenstücke schneiden und bei 180 ° Grad ca. 25-30 Minuten backen
  8. Die fertigen Scones  nochmals durchschneiden und entweder mit Nutella verzieren oder etwas Butter schmelzen, die Scones damit bestreichen und  Zimtzucker darüber streuen.
  9. Die Scones etwas abkühlen lassen und genießen.

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Ihr seht man muss nur Ideen haben dann kann man auch als Erwachsener noch Schokolade zum Frühstück essen. Da ich für das Rezept Dinkelmehl, Kokosblütenzucker und rohen Kakao verwendet habe, ist es keine ungesunde Kalorienbombe geworden. Der einzige Luxus sind die Schokotropfen und der Zimt-Zucker. Eine Tasse Kaffee dazu und fertig ist ein perfektes, schokoladiges Frühstück .

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Wenn Ihr wollt, könnt ihr auch mal bei der lieben  Sonja vorbeischauen                https://sonjasahneschnitte.wordpress.com/  auch bei ihr gibt es viele leckere Rezepte. Bis nächste Woche liebe Grüße Silke

 

 

 

Blutorangen-Törtchen

Vitamine und nochmals Vitamine sind in dieser Jahreszeit das A und O um sie ohne Erkältung zu überstehen. Daher habe ich Euch die Vitamine heute lecker verpackt in Blutorangen-Törtchen.  Ich gehöre nämlich zu der Kategorie Menschen die sich in puncto Obstessen selber überlisten müssen. Jeden Tag nur schnödes Obst essen klappt bei mir nicht. Sobald ich es aber in anderer Form vor mir habe, ist das alles kein Problem mehr.  Morgens starte ich meist mit einem leckeren Fruchtmus aus Banane und anderen Früchten, hier sind meine Früchte püriert, oder es gibt bei mir am Nachmittag einen leckeren Smoothie,  oder wie diese Woche einen leckeren Obstsalat von meiner Tochter. Aber einen Apfel so essen ist langweilig und ich muss mich dazu zwingen. Und was natürlich immer klappt, Früchte kombiniert mit Kuchen. So kann ich auch prima meine Vorsätze für dieses Jahr, mehr Obst zu essen, einhalten. Bis jetzt klappt das ganz gut. Ich habe es sogar geschafft mich eine Woche wieder basisch zu ernähren, da ist so ein Törtchen meine kleine Belohnung ( sie enthält ja auch Vitamine ).

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Und die Törtchen sind auch schnell gezaubert. Sie bestehen aus Mürbteig und die Füllung ist aus Vanillepudding der mit Blutorangensaft gekocht wird. Und das Topping ist die Krönung des ganzen und  besteht aus einer Mascarpone-Creme und frischen Blutorangen.

Und das braucht Ihr für 12 Törtchen:

  • 250 g Dinkelmehl
  • 80 g brauner Zucker oder Kokosblütenzucker
  • 125 g Butter
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei

Für die Füllung:

  • 5 Bio Blutorangen
  • 500 ml Blutorangensaft
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 2 EL Zucker

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Für das Topping:

  • 250 g Mascarpone
  • 2 EL Zucker
  • 50 ml Milch
  • 1 TL Vanillezucker
  • Abrieb von 2 Blutorangen
  • Blutorangenscheiben zum Verzieren

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Und so werden die Törtchen gemacht:

  1. Mehl, Zucker und Backpulver mischen.
  2. Das Ei und die kalte Butter in  kleinen Stückchen dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts verrühren, sodass Krümel entstehen.
  3. Dann von Hand zu einem glatten Teig verkneten und in Folie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
  4. Für die Füllung die Orangen heiß waschen, abtrocknen und von zwei Früchten die Schale fein abreiben. Abrieb zum Garnieren zur Seite stellen.
  5. Die Orangen schälen und die Früchte in dünne Scheiben schneiden.
  6. 100 ml Saft mit dem Puddingpulver glatt rühren. Den übrigen Saft mit dem Zucker zum Kochen bringen.
  7. Das angerührte Puddingpulver mit dem Schneebesen einrühren und 2-3 Minuten köcheln lassen, bis die Masse andickt. Masse abkühlen lassen.
  8. Den Backofen auf 180 ° Grad vorheizen und 12 kleine Muffinförmchen  ausbuttern.
  9. Den Teig zur einer Rolle formen und in 12 Stücke schneiden und den Teig in die Förmchen geben.
  10. Die Puddingmasse einfüllen und die Orangenscheiben  von 4 Orangen darauf legen.
  11. Im Ofen ca. 20 Minuten backen. Anschließend die Törtchen auskühlen lassen.
  12. Die Mascarpone mit der Milch, dem Zucker und Vanillezucker verrühren.
  13. Jeweils zwei Esslöffel der Creme auf die Törtchen geben mit dem Orangenabrieb und den Blutorangenscheiben verzieren.

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Ihr seht also Vitamine zu sich zu nehmen ist gar nicht so schwer, besonders wenn sie so wie hier gut verpackt sind. Aber haltet Euch ran die Blutorangensaison ist kurz ! bis nächste Woche liebe Grüße Silke

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Raffinierte Rote-Bete-Suppe

Hallo da bin ich wieder und wünsche Euch  erstmal ein gutes neues Jahr ! hat Euch der Alltag schon wieder ? Meiner fängt zum Glück erst nächste Woche wieder an. Und welche Diät macht Ihr in diesem Jahr ? “ I make you sexy…., mach dich krass, starte in ein schlankes 2017 “  ? Gefühlt  von überall springt einem Werbung für Diäten, Fitnessprogramme und Sportklamotten entgegen. Kein Tag vergeht ohne dass uns eine super Figur in 8 oder 12 Wochen versprochen wird. Und was bekommt Ihr bei mir?  Eine sexy Suppe in pink ! Macht die Suppe Euch schlanker ? Nein, aber sie schmeckt total lecker, hat gute Inhaltsstoffe und wärmt Euch von innen.  Versprochen ! Klar fährt man nach der Weihnachtsschlemmerei essenstechnisch etwas zurück und da die Tage jetzt wieder länger werden bekommt man automatisch wieder Lust auf leichtere Kost. So geht es mir zumindest. Besonders  als ich das Rezept von Sternekoch Frank Oehler  für diese Suppe gesehen habe. Und was war in den heimischen Kellern im Schwarzwald um diese Jahreszeit vorrätig? Rote Bete, Kartoffeln und Karotten. Sicherlich wurde eine Rote Bete-Suppe früher anders gekocht, aber diese raffinierte Version hätte den Leuten früher bestimmt auch geschmeckt. Durch Zutaten wie Meerrettich , Apfel und Kümmel  und den leckeren Butterklößchen wird sie richtig fein. Und wenn Ihr die Butterklößchen  durch Äpfel oder Nudeln ohne Ei  ersetzt, ist sie sogar vegan.

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Und das braucht Ihr für 4 Portionen:

  • 600 g Rote Bete
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Öl
  • 1 Apfel
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 3 TL Sahnemeerrettich
  • 1 TL gestoßener Kümmel
  • 200 g Sahne
  • Salz, Pfeffer

Für die Butterklößchen:

  • 30 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 75 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 Ei
  • 1 TL Sahnemeerrettich
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Und so macht Ihr die Suppe:

  1. Rote Bete säubern und 10-15 Minuten im Wasser kochen bis sie sich mit einem Schaschlikspieß  ohne Widerstand  durchstechen lässt.
  2. Rote Bete kalt abbrausen und schälen ( Achtung: Handschuhe benutzen) und in Würfel schneiden.
  3. Die Zwiebel und den Apfel ebenfalls würfeln.
  4. Die Zwiebel in Öl glasig dünsten und den Apfel dazugeben und 5 Min. mitdünsten.
  5. Mit Gemüsebrühe ablöschen, mit Sahnemeerrettich, Kümmel und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 10 Minuten leicht köcheln lassen.
  6. Anschließend die Suppe mit einem Stabmixer pürieren und die Sahne hineingeben.
  7. Die Suppe warm halten, sie darf nicht mehr kochen.

Und so macht Ihr die Klößchen:

  1. Butter und Milch in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
  2. Das gesiebte Mehl und einen Teelöffel Salz mit einem Holzlöffel unterrühren.
  3. Wenn sich ein großer Klumpen bildet und sich vom Topfboden löst, den Teig aus dem Topf holen und abkühlen lassen bis er handwarm ist.
  4. Ei und Meerrettich unterrühren und 12 kleine Klößchen formen ( geht gut mit zwei Teelöffeln)
  5. Im siedenden Salzwasser etwa 10 Minuten garen. Wenn die Klößchen oben schwimmen sind sie fertig.
  6. Die Suppe in  Teller geben, die Klößchen darauf geben und mit Petersilie garnieren.

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Egal wie Ihr das Jahr startet ob mit Diät oder ohne diese leckere Suppe könnt Ihr Euch nicht entgehen lassen. Und eine Suppe ist ja kein fetter Schweinebraten. Habt einen schönen Sonntag, liebe Grüße Silke