Vintage Ostereier und eine Tischdeko für Ostern

Heute habe ich Euch eine Anleitung für Vintage-Ostereier und eine Idee für eine österliche Tischdeko mitgebracht. Denn neben guten Essen an den Feiertagen ist mir eine schöne Tischdeko sehr wichtig. Und das nicht nur zu Ostern, auch sonst wenn wir Gäste haben oder an Sonntagen ist ein schön gedeckter Tisch einfach das I-Tüpfelchen das nicht fehlen darf.

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Und eigentlich ist es ja auch gar nicht schwer eine schöne Tischdeko zu zaubern. Ein paar schöne Servietten, ein paar Blümchen und je nach Jahreszeit noch ein paar Accessoires, in meinem Fall hier die Vintage-Ostereier und Osterhasen und schon ist der Tisch für unsere Gäste bereit. Ich bleibe dann auch meist bei wenigen Farben, dann wirkt der Tisch schön harmonisch.

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Und jetzt zu meinen Vintage-Ostereiern. Gemacht werden sie aus ausgeblasenen Eiern und alten Papierschnipseln die ich aber vorher eingefärbt habe, so dass sie zur Tischdeko passen. Dann habe ich noch ein Stück Schnur darum gebunden und Federn hineingesteckt. Und passend zu Eurem Tisch könnt Ihr die Papierschnipsel färben oder auch Natur lassen. Ihr habt bestimmt noch irgendwo ein altes Buch herumliegen oder Ihr besorgt Euch eins vom Flohmarkt, oder Ihr nehmt alternativ Zeitungspapier ( Das Papier aus den Büchern ist aber dicker ). Gefärbt habe ich das Papier mit Lebensmittelfarbe. Das macht Ihr am besten schon am Vortag, dann kann das Papier trocknen. DSC_1825.JPG

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Und das braucht Ihr für 6 Eier:

  • 6 ausgeblasene Eier
  • alte Papierschnipsel
  • Lebensmittelfarbe je nach Farbwunsch ( ich hatte rot und grün )
  • 2 Schüsseln
  • Küchenpapier
  • Pinsel
  • Bastelkleber
  • Schur
  • Federn
  • Zeitungspapier als Unterlage

Und so werden die Vintag-Ostereier gemacht:

  • das Papier in kleine Fetzen reißen , die Schüsseln mit etwas Wasser füllen und die Lebensmittelfarbe dazugeben. Die Schnipsel bis zur gewünschten Farbtiefe in der Schüssel lassen ( allerdings nicht zu lang sonst lösen sie sich auf ). Anschließend die Fetzen auf Küchenpapier trocknen lassen. ( das macht Ihr am besten schon am Vortag) DSC_1711.JPG

 

  • Die Eier ausblasen und säubern (hier braucht Ihr Euch nicht zu verkünsteln  und könnt die Löcher zum Ausblasen etwas größer machen, sie werden ja später überklebt). Anschließend die Eier und einen Teil der Fetzten mit Bastelkleber einpinseln. Wenn der Kleber etwas eingezogen ist, kleben sie später besser auf dem Ei. Die Eier mit den Fetzen bekleben und sie vorsichtig andrücken, bis das ganze Ei bedeckt ist. Dann die Eier trocknen lassen.
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  • Nach dem trocknen könnt Ihr die Eier verzieren, mit eine Schnur und verschiedenen Federn, Blümchen, blühenden Zweigen oder Ihr lasst sie Natur ganz wie Ihr wollt. Und schon sind die Eier fertig. DSC_1800.JPG

Ihr seht die Eier sind gar nicht kompliziert. Aber sehen toll aus, weil sie einfach nicht jeder hat. Und Ihr könnt sie im nächsten Jahr wiederverwenden, denn sie gehen ja nicht kaputt. Auch als Geschenk zu Ostern oder als Willkommensgruß für Eure Gäste auf deren Teller machen sie sich gut. Ich hoffe ich konnte euch mit dem heutigen Post eine kleine Anregung für Ostern geben. Ich würde mich freuen, wenn wir uns nächsten Sonntag wieder hier treffen. Liebe Grüße Silke

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Der weltallerbeste Karottenkuchen

Nach Weihnachten ist vor Ostern. Und da Ostern nicht mehr weit ist, hab ich heute ein Rezept für Eure Ostertafel. Und zwar ein ziemlich leckeres, nämlich den weltallerbesten Karottenkuchen ( nach einem Rezept von http://www.stylish-living.de.) Falls Ihr den von Starbucks kennt, vergesst ihn, dieser hier ist viel besser. Früher hab ich mich immer gefragt was die Leute an Karottenkuchen finden. Ich fand die immer trocken, langweilig und dann noch immer mit den obligatorischen Marzipan Möhrchen . Mein Kuchen dagegen ist saftig, aromatisch durch Zimt und Vanille und das Frosting gibt den Kuchen den letzten Schliff. Das hat mich voll überzeugt und ich hoffe ich kann Euch damit auch überzeugen. Ihr könnt den Kuchen auch schon am Vortag backen und erst am nächsten Tag das Frosting drauf geben, dann ist der Kuchen noch saftiger,  weil er schön durchgezogen hat. So habt Ihr an Ostern keinen Stress. Ostern ist übrigens für mich das Fest der Pastellfarben. Da gehört kein blau und rot, sondern sanftes rosa , vanillegelb und wie meine Tasse auf dem Bild, ein frühlingshaftes grün. Und dieses Jahr wird Ostern bestimmt ganz besonders schön, weil es dieses Jahr in den April fällt und bis dahin, vermutlich auch bei uns im Hochschwarzwald, der ganze Garten frühlingshaft blüht. Ich stell mir Kaffee trinken bei schönstem Sonnenschein im Garten vor, die Kinder können nach ihren Osternestchen suchen, die Schokoladeneier schmelzen in  der Sonne und wir essen diesen weltallerbesten Karottenkuchen. Und damit Ihr Euch selber davon überzeugen könnt, kommt hier das Rezept:

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Und das braucht Ihr für einen Kuchen:

  • 200 g brauner Zucker oder Kokosblütenzucker
  • 180 g Pflanzenöl
  • 3 EL fetter Joghurt ( 10%)
  • 3 Eier
  • 1 TL Vanille-Extrakt oder das Mark einer Vanilleschote
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpluver
  • 2 TL Zimt
  • 1/4 TL Muskatnuss
  • 1/2 TL Salz
  • 260 g geriebene Karotten
  • 150 g Walnüsse
  • 50 g Walnüsse zum Verzieren

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Für das Frosting braucht Ihr:

  • 300 g Frischkäse
  • 120 g zimmerwarme Butter
  • 150 g Puderzucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1/2 TL Salz

Und so macht Ihr den Kuchen:

  1. Zucker, Öl, Eier, Vanille-Extrakt, Zimt, Muskatnuss, Salz und Joghurt mit dem Handrührgerät schaumig rühren.
  2. Mehl und Backpulver  dazugeben und unterrühren
  3. Die Karotten schälen und mit einer Küchenmaschine oder einer Reibe fein raspeln
  4. Die Walnüsse grob hacken und Walnüsse und Karotten unter den Teig mischen
  5. Den Teig in eine gefettete Springform geben und bei 180 ° Grad ca. 40 Minuten backen
  6. Den Kuchen in der Form  auskühlen lassen und anschließend das Frosting drauf geben.

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Und so macht Ihr das Frosting:

  1. Den Frischkäse mit der Butter cremig aufschlagen
  2. Den Puderzucker, das Vanillemark und das Salz  unterrühren bis eine glatte Masse entstanden ist.
  3. Das Frosting auf den ausgekühlten Kuchen geben und mit Walnüssen verzieren, bis zum Verzehr kühl stellen.

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Ich hoffe ich konnte Euch eine kleine Osterinspiration geben. Nächste Woche gibt es eine Idee für eine schöne Oster Deko. Bis dahin liebe Grüße Silke

3-Minuten Brot

Wir Deutschen sind Brotesser, nirgendwo sonst gibt es soviel Brotsorten wie in Deutschland ( ca. 700 ! ) und hier im Schwarzwald gibt es ein ganz besonderes Brot, das Holzofenbrot. Ganz traditionell wird es noch immer im Holzofen gebacken, denn nur so erhält es seine unverwechselbare Kruste. Ich hab Euch heute ein 3-Minuten Brot mitgebracht. Natürlich ist es nicht in 3 Minuten fertig, aber es ist ganz schnell in 3-Minuten zusammengerührt. ( Falls Ihr  eine Küchenmaschine besitzt) Und das beste, es muss nicht mal gehen und Ihr könnt es in den kalten Backofen schieben. Seit ich dieses Rezept bei http://www.meinesvenja.de entdeckt habe, gibt es bei uns immer dieses Brot wenn es mal schnell gehen muss, oder mir auffällt, dass wir zum Abendessen kein Brot haben. Und da ich nicht eben mal schnell zum nächsten Bäcker laufen kann, gibt es dann dieses  Rezept. Eigentlich dürfte mir das Brot gar nicht ausgehen, denn als ich damals bei meinen Eltern ausgezogen bin, hat mir meine Oma ein kleines Päckchen in die Hand gedrückt. Darin enthalten war ein Pfennig, etwas Salz und eine Brotkruste. Dieses Päckchen, das ich heute noch habe, hat die Bewandtnis , dass mir das Geld, das Salz ( war ja früher mal sehr wertvoll) und eben das Brot nicht ausgehen soll. Aber wie das Leben so spielt, manchmal passiert das halt doch. ( Zumindest mit dem Brot) Zum Brot dazu gibt es heute einen leckeren Brotaufstrich aus Avocado und Eiern ( Rezept von http://www.zuckerzimtundliebe.de) und fertig ist ein leckeres Abendessen. Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt wird das Brot innen fluffig und außen hat es eine schöne Kruste.

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Und das braucht Ihr für ein 500 g Brot:

  • 500 g lauwarmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 2 EL Apfelessig
  • 50 g Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne oder….
  • 50 g Leinsamensaat oder ……
  • 500 g Dinkelmehl

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Und so wird’s gemacht:

  1. Das Wasser mit der Hefe in die Rührschüssel geben und verrühren. (im Thermomix  10 Sek. /Stufe 3 )
  2. Die restlichen Zutaten dazu geben und  mit dem Mixer zu einem Teig kneten.                 ( im Thermomix 25 Sek./Linkslauf/Stufe3 vermengen )
  3. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben, mit etwas Mehl bestreuen  und im kalten Backofen bei 200 ° Grad ca. 50 -55 Min. backen. ( Das Brot muss nicht gehen und der Backofen muss nicht vorgeheizt  werden )
  4. Das Brot aus der Form stürzen und abkühlen lassen.

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Zutaten für den Avocado-Eiersalat für ca. 4 Brote:

  • 4 frische Eier ( Gr. L )
  • 1 reife Avocado (Sorte Hass )
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • 2 EL Mayonnaise oder griechischer Joghurt
  • Salz und Pfeffer
  • Schnittlauch nach Belieben

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Und so wird’s gemacht:

  • die Eier hart kochen, abkühlen lassen und in kleine Stücke schneiden
  • die Avocado  mit einer Gabel zerdrücken
  • den Zitronensaft und die Mayonnaise dazugeben
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • die Eierstückchen unterheben und mit dem geschnittenen Schnittlauch garnieren

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Der Eiersalat kann nicht aufbewahrt werden, daher bitte immer frisch verzehren.

Den Eiersalat auf dem frischen, knusprigen Brot anrichten und einem schönen Abendessen steht nichts mehr im Weg. Lasst es Euch schmecken und traut euch dieses Brot zu backen, einfacher geht es wirklich nicht mehr ( außer kaufen ). Bis nächste Woche liebe Grüße Silke

 

 

 

 

 

Schwarzwälder Pizza-Rosen

Für unsere heutige Foodblog-Party, bei der sich alles um „mein liebste Hefegebäck“ dreht, hab ich Euch die Königin der Blumen, die Rose und der Deutschen liebsten Gericht die Pizza mitgebracht. Vereint werden die Zutaten der Pizza und die Form der Rose zu Pizza-Rosen. Ihr kennt ja sicherlich die Apfel-Rosen die es zur Zeit überall zu sehen gibt. Meine Pizza-Rosen funktionieren nach dem selben Prinzip nur eben mit den Zutaten für eine Pizza und leckerem Schwarzwälder Schinken.

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Die Grundlage ist  ein fluffiger Hefeteig (keine Angst mein Rezept ist absolut geling sicher) und die Füllung besteht aus Tomatensoße mit Basilikum, Käse und eben Schwarzwälder Schinken. Das Rezept ist genau das Richtige für akute Hungeranfälle von Teenagern ( nach dem sie vor einer Stunde erst gegessen haben ), wenn spontaner Besuch kommt, für die Arbeitskollegen oder einfach nur so zum Abendessen.

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Die Pizza-Rosen sind schnell gemacht und Ihr könnt Sie warm oder kalt genießen.  Daher sind sie auch für ein Buffet oder ein Picknick geeignet. Natürlich könnt Ihr auch den Schwarzwälder Schinken durch Salami oder Schinken ersetzen. Oder für Vegetarier geht natürlich auch  Gemüse wie Zucchini oder Karotten. Ich bin sicher Euch fällt da bestimmt was ein. Nur  schade, dass Ihr hier den Duft der Pizza-Rosen nicht riechen könnt  und diesen crossen, leckeren Schinken nicht schmecken. Aber ich bin ja nicht so ich verrate Euch die Zutaten, damit Ihr die Pizza-Rosen so schnell wie möglich ausprobieren könnt.

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Und das braucht Ihr für 12 Pizza-Rosen:

  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 180 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Glas Tomatensoße mit Basilikum
  • 150 g Gouda gerieben
  • 200 g Schwarzwälder Schinken
  • eine Muffinform
  • etwas Butter zum Ausfetten der Form

Und so wird`s gemacht:

  1. Das lauwarme Wasser mit der Trockenhefe vermischen
  2. Olivenöl, Salz und Mehl dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts oder dem Thermomix  zu einem Pizzateig kneten.
  3. Den Teig nochmals von Hand kneten und zu einem ca. 0,5 cm dicken Rechteck ausrollen
  4. Das Rechteck quer  in ca. 7 cm breite Streifen schneiden, auf die obere Hälfte der Streifen den Schwarzwälder Schinken geben. Ein Drittel des Schinkens muss über den Rand lappen. (siehe Bild)
  5. Auf die untere Hälfte der Streifen die Tomatensoße und den Käse geben

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  •  Nach jeder Schinkenscheibe den Teig abschneiden, ( eine Schinkenscheibe ist die Länge der Schnecke) den Teig zur Schnecke zusammenrollen und in die gefettete Muffinform geben.

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  • Bei 200 ° Grad ca. 20 Minuten backen.
  • Warm oder kalt genießen

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Noch mehr leckeres Hefegebäck findet Ihr bei meinen unten aufgeführten Blogger-Kolllegen.

Applethree –http://applethree.de/2017/03/05/pull-apart-cake/„> Pull Apart Cake
Kochen und Backen mit Bo – http://kochenundbackenmitbo.blogspot.com/2017/03/mein-liebstes-hefegeback-dinkelhornchen.html„>Dinkelhörnchen mit Schoko-Karamell-Creme
kohlenpottgourmet – http://kohlenpottgourmet.de/2017/03/05/apfelkuchen-mit-hefedinkelteig-und-wumms/„>Apfelkuchen mit Hefedinkelteig und Wumms
Makeitsweet – http://makeitsweet.de/mini-blaubeer-zimt-hefeschnecken/„>Mini Blaubeer-Zimt-Hefeschnecken
Labsalliebe –http://labsalliebe.com/blog/kardamom-hefe-schnecken-mit-blutorangen-frosting/„> Kardamom-Hefe-Schnecken mit Blutorangen Frosting
Naschen mit der Erdbeerqueen – https://naschenmitdererdbeerqueen.de/2017/03/05/hefeschnecken-mit-himbeeren-und-schokolade/„>Hefeschnecken mit Himbeeren und Schokolade
Sommermadame – http://sommermadame.com/pulled-apart-muffins-mit-vanillepudding„>Pulled Apart Muffins mit Vanillepudding
LiebDings – https://www.liebdings.com/ciabatta„>Ciabatta Brot
freshdelight – http://wp.me/p5Yng3-Zv„>Apfel-Zupfbrot mit Zimt {zuckerfrei & vegan}

Die  Beiträge könnt Ihr auch auf Facebook  https://www.facebook.com/leckerfuerjedentag  oder über Instagram https://www.instagram.com/leckerfuerjedentag  lesen

Habt einen wunderschönen Sonntag, liebe Grüße Silke

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