Avocado Pommes mit Mango Mayonnaise

Und schwups haben wir schon wieder Juli, das halbe Jahr ist vorbei und für viele von Euch steht die schönste Zeit des Jahres, der Urlaub an. Für mich steht heute erst einmal wieder unsere Foodblogparty von Lecker für jeden Tag  an. Unser heutiges Thema ist:      “ was die Avocado alles kann“.  Ja was kann die Avocado alles ? ziemlich viel ! Das sie sehr gesunde Inhaltsstoffe hat, unter anderem die für uns lebenswichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, weiß so ziemlich jeder. Aber das die Avocado eine der ältesten uns bekannten Früchte ist und schon seit beinahe 10.000 Jahren angebaut wird, wissen wohl wenige. Oder das der Avocadobaum  eine stattliche Höhe von fast 20 Metern erreicht und erst im Alter von sieben bis zehn Jahren Früchte trägt, dass es über 400 Arten gibt, die bekanntesten bei uns sind die Nabal und die Hass und die meisten Früchte aus dem Süden der USA und Afrikas, aus Spanien und Israel kommen ( Quelle: hundertorangen.de), dass wisst Ihr jetzt auch alles.DSC_2299.JPG Aber wisst Ihr auch, dass man aus der Avocado Torten und Desserts machen kann ? ich hab zum Beispiel letztes Jahr diese Vegane Schwarzwälder Kirschtorte gemacht.  Heute hab ich Euch auch etwas ungewöhnliches mitgebracht: Avocado-Pommes.  Sie sind außen schön knusprig und innen total cremig. Dazu gibt es eine fruchtige Mango Mayonnaise zum Dippen.

Und das braucht Ihr für eine Portion Pommes:

  • 1 Avocado der Sorte Hass
  • 1 Ei
  • 3 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer
  •  Panko – Panade oder alternativ Paniermehl
  • 2 flache Teller
  • 1 tiefer Teller
  • Backpapier
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Für die Mango Mayonnaise braucht Ihr:  (reicht für 4 Personen)

  • 1 frisches Eigelb
  • 1 TL Senf
  • 250 ml Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Essig
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Mango
  • 1 EL Currypulver
  • 1 milde, rote Chili

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Und so werden die Pommes gemacht:

  1. Avocado längs halbieren, den Stein entfernen, mit einem Löffel das Fruchtfleisch von der Schal lösen und die Hälften in je vier – fünf Scheiben schneiden.
  2. in einem tiefen Teller das Ei mit dem Salz und dem Pfeffer verquirlen
  3. Das Panko  und das Mehl jeweils auf einen flachen Teller geben
  4. Die Pommes erst in Mehl, dann in Ei und dann anschließend im Panko wenden, bis alles gleichmäßig bedeckt ist.
  5. Die Pommes auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 200 ° Grad ca. 20 Minuten knusprig braun backen lassen. ( Nach ca. 10 Minuten die Pommes wenden )
  6.  ACHTUNG : beim Essen aufpassen die Pommes sind innen sehr heiß !

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Uns so macht Ihr die Mayonnaise:

  1. Das Eigelb und den Senf in eine Schüssel mit einem Schneebesen verrühren
  2. Das Öl zunächst tröpfchenweise unterschlagen, dann ein einem dünnen Strahl dazugeben und alles zu einer cremigen Mayonnaise aufschlagen.
  3. Mit 2 EL Essig verrühren, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  4. Die Mango schälen, Fruchtfleisch vom Stein schneiden und fein würfeln
  5. Currypulver dazugeben, die Chili fein Hacken und ebenfalls dazugeben
  6. Die Pommes mit der Mango-Mayonnaise anrichten.

Ihr werdet überrascht sein wie gut die Pommes schmecken, obwohl sie “ gesund“ sind. Das Rezept für die Mango Mayonnaise stammt übrigens von Johann Lafer. Und ich verrate Euch noch ein Geheimnis: bis vor ein paar Jahren hab ich überhaupt keine Avocados gegessen, warum weiß ich auch nicht. Und heute liebe ich sie und sie sind von meinem Speisezettel nicht mehr wegzudenken. Wie immer findet Ihr noch mehr tolle Rezepte was man aus der Avocado alles machen kann bei meinen Blogger-Kollegen. Schaut doch mal vorbei. Ich wünsche euch den schönsten Sonntag, bis nächste Woche Silke

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Applethree – Avocado-Brot
Kathys Küchenkampf – Avocado-Salsa
lisas lovely world – Mousse au avocado
Küchenliebelei – Gefüllte Avocado

“ Flashback“

Kennt Ihr das ? Ein Duft, ein Lied, ein Gegenstand und man befindet sich sofort wieder in seiner Jugendzeit. Einen solchen „Flashback“ hatte ich neulich, als meine Tochter mit einem Zauberwürfel heimkam. Da ich in der Zeit der Zauberwürfel, Walkmans und weißen Tennissocken aufgewachsen bin, fühlte ich mich sofort in meine Jugendzeit  zurück- versetzt. Was mich ebenfalls sofort in meine Jugendzeit katapultiert sind Gerichte aus meiner Jugend. Ein solches Gericht sind Grünkernküchle oder „Bescheißer-Fleischküchle“ wie sie meine Familie immer nennt. Weil sie in der Pfanne fast wie echte Fleischküchle (Frikadellen, Buletten, Fleischpflanzerl oder wie sie sonst noch heißen), aussehen.Die essen wir ziemlich oft und bis jetzt hat sich bei uns noch keiner gefunden, egal ob jung oder alt, der sie nicht mochte, obwohl sie unter die Kategorie „gesund“ fallen. Grünkernküchle bestehen nämlich aus Grünkernschrot und Grünkernschrot wird aus dem grün geernteten Dinkel hergestellt und hat einen hohen Gehalt an B-Vitaminen, Magnesium und Phosphor, sowie einen hohen Eiweiß- und Eisenanteil. Dazu noch eine leckere, selbstgemachte Tomatensoße und eines meiner  Lieblingsgerichte ist fertig. Aber jetzt genug der Worte, hier kommt das Rezept.

Zutaten  für 3 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 2 TL Butter oder Margarine
  •  1/2 l Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 Lorbeerblätter
  • 150 g Grünkernschrot
  • 2 Eier
  • 70 g Semmelbrösel
  • 70 g Gouda gerieben
  • etwas Majoran, Petersilie, Salz und Pfeffer

Tomatensoße:

  • 1 Zwiebel
  • 80 g Fett
  • 5 EL Tomatenmark
  • 80 g Mehl
  • 1/2 l Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Paprikapulver edelsüß nach Geschmack

Und so wird` s gemacht:

Zwiebel fein würfeln, in Butter glasig dünsten, Wasser, Salz, Lorbeerblätter und Grünkernschrot dazugeben, aufkochen. Danach 10 Min. ausquellen lassen. Lorbeerblätter entfernen und Masse auskühlen lassen. DSC_0960

Eier, Semmelbrösel, geriebener Gouda und Gewürze unter die Grünkernmasse rühren, abschmecken und mit nassen Händen Küchle formen, in Öl ausbraten. DSC_0991

Für die Tomatensoße die Zwiebel fein würfeln und in Fett andünsten bis sie hellgelb sind. Tomatenmark dazugeben und mitdünsten. Mehl auf einmal dazugeben, unter Rühren anschwitzen, Wasser nach und nach unter Rühren dazugeben  und aufkochen lassen, mit den Gewürzen abschmecken.

Dazu essen wir Nudeln oder Reis und meist noch ein Salat.

Jetzt wünsche ich Euch viele solcher Jugenderinnerungen, bis zum nächsten Wochenende. Liebe Grüße Silke