Heidelbeer-Kaltschale

Bei diesem tollen Sommerwetter braucht der Mensch was leichtes. Darum hab ich Euch heute eine Heidelbeer-Kaltschale mitgebracht.  Keine Ahnung ob Kaltschalen gerade “ in“ sind. Für mich sind sie bei diesem Wetter ganz weit vorn. Denn Sie sind „kalt“ wie der Name ja schon sagt, schön fruchtig und erfrischend und schnell gemacht. In meiner Kindheit gab es im Sommer oft Kaltschalen, überhaupt gab es „früher“ noch ab und zu Süßspeisen wie Grießbrei, Milchreis  und süße Aufläufe. Allerdings wurde die Kaltschale meiner Kinderzeit mit Sago gemacht. Kennt Ihr Sago noch ? das ist ein „geschmacks-neutrales Verdickungsmittel aus granulierter Stärke (heute wird es aus der Sagopalme oder aus Maniok gewonnen)  und da es in Kugeln von etwa 1mm bis 3 mm Durchmesser angeboten wird, nennt man es auch Perlsago“ (Quelle: Wikipedia). Allerdings fand ich  als Kind die gliebrigen Perlen ganz furchtbar und ich bin froh, dass ich heute auf andere Verdickungsmittel zurückgreifen kann. So wird die Kaltschale viel leckerer.  Meine Hauptzutat ist, wie Ihr ja schon gesehen habt, Heidelbeeren. (Blaubeeren) DSC_2292.JPG Da die Heidelbeeren bei uns noch etwas brauchen, hab ich auf Kulturheidelbeeren zurückgegriffen. Wisst Ihr eigentlich, dass Wildheidelbeeren und die Kulturheidelbeeren nur entfernt verwand sind ? so ungefähr wie Aprikosen und Pfirsiche ? ich hab es bisher auch nicht gewusst. Also wenn es Wildheidelbeeren irgendwo zu kaufen gibt, kann ich Euch nur empfehlen, diese zu bevorzugen, denn sie sind vom Aroma her viel kräftiger. Als Einlage in meine „süße Suppe“ gibt es Grießklößchen. Die sind ebenfalls in ein paar Minuten gemacht. Oder  Ihr nehmt als Einlage “ Schneeklößchen“ (aus Eiweiß)  oder ein paar Tropfen Sahne oder einen Klecks Joghurt, was Euch gerade so einfällt. Aber jetzt zu meinem Rezept.DSC_2279

Das braucht Ihr für 2 Teller Suppe:

  • 400 g Heidelbeeren ( Blaubeeren)
  • 1 Zimtstange
  • 750 ml Wasser
  • etwas Zitronenabrieb
  • 5-6 EL Zucker
  • 1 gehäufter Esslöffel Speisestärke

für die Grießklößchen braucht Ihr:

  • 50g Hartweizengrieß
  • 1 Ei
  • 125 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zitronenabrieb
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 EL Butter
  • 2 Liter Wasser

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Und so wird die Suppe gemacht:

  1. Die Heidelbeeren putzen, waschen (ein paar zum Verzieren aufheben) und mit 700 ml Wasser, dem Zitronenabrieb, dem Zucker und der Zimtstange in einem Topf zum Kochen bringen.
  2. Die Speisestärke mit den restlichen 50 ml Wasser verrühren und zu den kochenden Heidelbeeren geben.
  3. Die Masse kurz aufkochen lassen bis die Suppe andickt. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  4. Die Zimtstange entfernen und die Suppe durch ein grobes Sieb passieren und kalt stellen.

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Und so macht Ihr die Grießklößchen:

  1. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und die Temperatur zurückschalten, so dass es nur noch leicht vor sich hinköchelt.
  2. In einem zweiten Topf die Milch, Butter, Salz, Zucker, Vanillezucker und den Zitronenabrieb zum Kochen bringen, den Grieß hinzugeben und so lange rühren bis sich die Masse vom Topfboden löst. Den Topf von der Platte nehmen und das Ei unterrühren bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
  3. Mit 2 Teelöffeln die kurz in das kochende Wasser gehalten werden Nocken abstechen und vorsichtig in das jetzt nicht mehr kochende Wasser geben.
  4. Wenn die Grießklößchen an die Oberfläche kommen sind sie fertig und können abgeschöpft werden.
  5. Die Grießklößchen ebenfalls bis zum Servieren kalt stellen.
  6. Die Suppe mit den Grießklößchen, ein paar Heidelbeeren und evtl. etwas Sahne anrichten.DSC_2287.JPG

Am besten macht Ihr die Suppe und die Grießklößchen schon am Vortag, dann kann sie schön abkühlen und Ihr habt sie ganz schnell serviert. Anderes Obst könnt Ihr natürlich auch nehmen. Dann habt Ihr etwas Abwechslung. Ich wünsche Euch einen sonnigen Sonntag, liebe Grüße Silke

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Kirscheis-Sandwiches

Kuchen bei diesem Wetter ? oder lieber ein Eis bei diesen sommerlichen Temperaturen ? aber ein Sonntag  ganz ohne Kuchen … aber ich hab einen Kompromiss gefunden. Ein Kirscheis-Sandwich aus leckerer, selbstgemachter Kirscheis Creme und schokoladige Whoopies ersetzen den Kuchen. Das Kirscheis macht Ihr schon am Vortag und die Whoopies sind auch schnell zusammengerührt und müssen nur 10 Minuten backen.  DSC_2154.JPGEsst Ihr eigentlich auch so gerne Eis wie wir ? meine Familie bricht da alle Rekorde und topt die 110 Kugeln Eis ( ca. 8 Liter) die jeder Deutsche im Jahr ca. isst, locker. Im Sommer kann ich gar nicht genug Eis kaufen und machen.  Mein Mann hat unsere Tochter schon im Baby-Alter mit Eishunger infiziert, denn die erste, feste Nahrung die sie probiert hat war tatsächlich Eis. Aber ich kann die beiden da auch verstehen, es gibt so viele leckere Eissorten, da kann man einfach nicht widerstehen. Mein Lieblingseis ist übrigens Kirsch-Sahneeis. Und da jetzt wieder die Kirschsaison losgeht, hab ich heute ein Kirscheis für Euch. Selbstverständlich könnt Ihr auch Kirschen aus dem Glas nehmen, das geht auch. Da ich  Eispulver benutzt habe ist das Eis in einer viertel Stunde gemacht und Ihr habt wieder Zeit die Sonne zu genießen.DSC_2168

Und das braucht Ihr für 4 Sandwiches:  

  • 10 Kirschen  + 4 für die Deko
  • 250 ml kalte Milch
  • Eispulver Bourbon-Vanille von Dr. Oetker
  • 1 EL Kirschwasser ( optional )
  • ein Dessertring

für die Whoopies braucht Ihr:

  • 125 Butter oder Margarine ( zimmerwarm)
  • 50 brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanille Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 150 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 gehäufte EL Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 150 ml Milch
  • Backpapier

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Und so wird das Eis gemacht:

  1. Kirschen waschen und entsteinen und mit einem Mixer pürieren
  2. Milch mit Eispulver nach Packungsanleitung anrühren, Kirschpüree unterrühren und evtl. das Kirschwasser dazu geben.
  3. Die Eismasse in einer flachen Form (  ca. 5 cm ) hoch, über Nacht einfrieren.

Und so macht Ihr die Whoopies:

  1. den Backofen auf 180 ° Grad Umluft oder 200 ° Grad Ober- / Unterhitze vorheizen
  2. für die Whoopies die Butter, den Zucker, der Prise Salz und dem Vanillezucker mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe cremig rühren.
  3. Das Ei unterrühren und ca. eine halbe Minute weiterschlagen.
  4. Das Mehl, die Speisestärke, den Kakao und das Backpulver mischen und auf mittlerer Stufe  kurz unterrühren
  5. Die Milch dazu geben, sodass ein geschmeidiger Teig entsteht.
  6. zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und mit einem Esslöffel runde Häufchen auf das Backblech setzen. Da der Teig auseinander läuft einen großen Abstand lassen.
  7. Ca. 10 -13 Minuten backen.
  8. Die Whoppies abkühlen lassen
  9. Mit dem Dessertring 4 Kreise aus der Eismasse stechen und die Whoopies damit füllen. ( die glatte Seite der Whoopies ist jeweils innen )
  10. mit den restlichen Kirschen verzieren. Falls Ihr die Sandwiches nicht gleich esst könnt Ihr Sie noch einfrieren.

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Ihr seht das ist eine ziemlich schnelle und leckere Sache. Und Ihr habt beides, Kuchen und Eis. Also bleibt cool dieses Wochenende und genießt die Sonne. Liebe Grüße Silke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wein-Slushies

Vergesst Hugo, Paul und Mathilda. Wein-Slushies aus Amerika sind jetzt der neue Hit. Und da es dieses Wochenende ja endlich wieder sommerlich warm ist und wir im Hochschwarzwald den Wintermantel endlich wieder offen tragen können, hab ich Euch meine drei Favoriten der Slushies  mitgebracht. Überhaupt war das eins der besten Rezept-Shootings bisher, den die leckeren Drinks mussten ja schließlich zeitnah ( man kann sie ja nicht schmelzen lassen) getrunken werden und als vorsorgliche Foodbloggerin habe ich natürlich eine größere Menge gemacht, falls was schief geht.  Aber keine Sorge mein Mann durfte mir  beim Vernichten helfen. Auf jeden Fall wurde dieser Abend noch sehr lustig und wir haben alles ausgiebig für Euch getestet.  ( Als Foodblogger muss man einfach Opfer bringen). Natürlich hab ich die Slushies mit guten badischen Tröpfchen gemacht. Es funktioniert aber auch jeder andere Wein. Und da die Geschmäcker ja verschieden sind und einer lieber Rotwein als Weißwein mag und ein andere wiederum  nur Rosewein trinkt, hab ich einfach für jede Weinsorte ein Rezept gemacht. Alles was Ihr für die Drinks  braucht sind gefrorene Früchte, guten Wein, Eiswürfel und einen guten Mixer.  Und damit Ihr Euch so schnell wie möglich diesen Hit mixen könnt, kommen hier die Rezepte:

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Für den Pfirsich-Weißwein-Slushie braucht Ihr:

  • 2 gefrorene Pfirsiche ( gelbfleischig) in Stückchen
  • 150 ml gekühlten Weißwein ( ich hab einen Riesling genommen)
  • 2EL Zucker
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1 Stängel Zitronenthymian
  • 6 Eiswürfel

Für den Erdbeer-Rose-Slushie braucht Ihr:

  • 10 gefrorene Erdbeeren in Scheiben geschnitten
  • 150 ml Rosewein
  • 2 EL Zucker
  • 1 Blatt Pfefferminze
  • 6 Eiswürfel

Für den Heidelbeer-Rotwein-Slushie braucht Ihr:

  • 100 g gefrorene Heidelbeeren
  • 5 Brombeeren
  • 5 Tropfen Vanillearoma
  • 2 EL Zucker
  • 150 ml gekühlter Rotwein
  • 8 Eiswürfel

 

Und so wird’s gemacht:

Alle Zutaten für die einzelnen Slushies in einen Mixer ( Thermomix) geben und auf hoher Stufe zu einem Shlushie verarbeiten.  Nach belieben verzieren und möglichst schnell servieren.

Also dieser tolle Mix wird es diesen Sommer bei mir noch öfters geben, dafür war er einfach zu gut. Ich kann mir den Rotwein auch gut mit einem Schuss Amaretto vorstellen oder mit einer Kugel Vanilleeis. Oder den Weißwein mit Maracuja und Mango….  auf jeden Fall werde ich mich für Euch opfern und noch weitere Variationen testen. Ich wünsche Euch einen sonnigen Sonntag mit kühlen Getränken. Liebe Grüße Silke

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Party -Blätterteig-Löffel

Heute feiern wir eine Sommerparty und es gibt Fingerfood. Fingerfood ist klasse, man kann für viele Leute ein Buffet vorbereiten, hat wenn die Gäste da sind keinen Stress mit kochen und anrichten und das Geschirr hält sich auch in Grenzen, wenn Ihr Servietten benutzt. Und besonders Kinder lieben es mit den Fingern zu essen. Eigentlich feiern wir ja heute zwei Partys meine Sommerparty und  da wir Anfang Juni haben auch wieder unsere Foodblogparty von „Lecker für jeden Tag“  bei der sich heute alles um Fingerfood dreht. DSC_2092.JPG

Aber zurück zu meiner Party. Es gibt heute essbare Löffel aus Blätterteig und obendrauf eine Salami-Tomaten-Creme. Die Löffel werden einfach aus Blätterteig ausgeschnitten, ein richtiger Löffel ist unsere Schablone, dann mit den Esslöffeln oben drauf gebacken und in der Zwischenzeit könnt Ihr die Füllung aus Frischkäse, Tomaten und Salami zubereiten.  Die Löffel auskühlen lassen und füllen. Und schon habt Ihr einen echten Hingucker auf jedem Party-Buffet produziert. Die Löffel können natürlich auch süß gefüllt werden, so habt Ihr auch gleich was für das Dessert-Buffet. DSC_2125.JPG

Auch bei der Füllung könnt Ihr variieren, wenn Ihr Vegetarier seid, könnt Ihr die Salami weglassen und habt so eine vegetarische Variante,  oder  Ihr nehmt Thunfisch, Feta und Paprika mit an Bord, ich bin sicher da fallen euch ganz viel Variationen ein. Und aus den Resten macht Ihr einfach Blätterteig Gebäck zum Knabbern. Bestreut dazu einfach die Teigstreifen mit Salz, Paprika, Parmesan, Kräuter der Provence, Pizzagewürz, Schokodrops,  oder Hagelzucker usw. ( natürlich nicht alles auf einmal) DSC_2110.JPG

Und das braucht Ihr für 12 Löffel:

  • 1 Packung frischer Blätterteig
  • 100 g Frischkäse
  • 3 Scheiben Salami
  • 4 kleine Datteltomaten
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 TL Basilikum
  • Salz und Pfeffer
  • Petersilie oder Thymian und 1-2 Tomaten zum Verzieren

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Für die süße Variante braucht Ihr:

  • 100 g Frischkäse
  • 4 Erdbeeren und 2 zum Verzieren
  • Zucker

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Und so macht Ihr die Löffel:

  1. Den Blätterteig auf dem Backpapier ausrollen, die Löffel als Schablone drauflegen    ( siehe Bild ), die Konturen mit einem Messer ausschneiden und überschüssigen Teig entfernen
  2. Den ausgestochenen Teig mit den Löffeln aufs Backblech legen und bei 180° Grad ca. 10 Minuten backen. Danach die Löffel auskühlen lassen und abnehmen.
  3. Für die Füllung die Salami kleinschneiden, die Tomaten waschen, halbieren und die Kerne entfernen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Mit dem Frischkäse, dem Tomatenmark und dem Basilikum vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Jeweils 2 Teelöffel auf den Blätterteiglöffel geben. Mit Tomatenstückchen und Petersilie verzieren.
  5. Bis zum Verzehr kühlen.

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Für die süße Variante die Erdbeeren kleinschneiden und mit dem Frischkäse und Zucker vermischen.

Was Ihr aus den Resten machen könnt seht Ihr in dem unteren Bild. Die einen hab ich mit Parmesan und Kräutern der Provence bestreut und die anderen mit Pizzagewürz. Allerdings hab ich dafür kleine Teelöffel genommen. DSC_2128.JPG

Noch mehr Inspirationen für Euer Fingerfood-Buffet findet Ihr auch bei meinen Blogger-Kollegen.
Applethree Fruchtige Sommerrollen
Kochen und Backen mit Bo Blätterteischnecken
Jessis Schlemmerkitchen Crostini mit Erbsenpüree und Ziegenkäse                                FaBA Familie aus Bamberg Fingerfood mal3

Fingerfood - Banner.png

Also macht doch mal ein Fingerfood-Buffet bei Eurer nächsten Party, Ihr werdet sicher Spaß haben und Eure Gäste werden es toll finden. Habt ein schönes Pfingstwochenende, bis nächste Woche Silke

Schwarzwald, Sushi, Pfannkuchen, Spargel

Schwarzwald-Sushi

Natürlich darf ein leckeres Spargel-Rezept in diesem Frühjahr bei mir nicht fehlen.  Schon gar nicht, wenn man so nah bei den badischen Spargelanbaugebieten wie wir wohnt.  Meist kann ich es kaum erwarten bis es den ersten Spargel gibt. Aber dann koste ich diese Zeit  voll aus. Auch wenn meine Tochter stöhnt, dass es dauernd Spargel gibt     ( sie ist noch nicht der größte Spargelfan ), da muss sie durch.  Habt Ihr gewusst, dass in Deutschland auf 25.300 Hektar, das entspricht einer Fläche von rund 35.000 Fußballfeldern, Spargel angebaut wird ?  Und unsere heimische Produktion nicht ausreicht um unseren Spargelhunger zu stillen, sondern wir noch Spargel aus Griechenland und Spanien  herbeischaffen ?  ( Quelle: Zeitmagazin ) ich finde das überhaupt nicht verwunderlich, denn es gibt ja auch soviel  leckere Sachen, die man mit Spargel machen kann. So wie dieses Spargel-Sushi.  Das hört sich zwar erst etwas ungewöhnlich an, weil man Sushi ja eigentlich nicht mit dem Schwarzwald verbindet. Und dieses Sushi enthält auch gar keinen Fisch und auch nicht die üblichen Sushi-Zutaten aber dafür eben Spargel, leckeren Comte-Käse, Schwarzwälder Schinken und eine Thymian-Apfel-Mayonnaise. DSC_2122.JPG

Eigentlich hat es nur die Form von Sushi und eignet sich daher super für ein Buffet oder für Gäste, oder um  einen Pfannkuchen mal anders zu präsentieren. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr natürlich auch diese Schwarzwald-Sushi mit Stäbchen essen. Mit diesem Beitrag nehme ich übrigens beim Blogger-Contest der Zeitschrift Lecker.de teil. Sie suchen Lieblingsrezepte mit dem köstlichen COMTE -Käse. DSC_2087.JPGFalls Ihr Comte-Käse noch nicht kennt, habt Ihr bisher was verpasst. Dieser handwerklich hergestellte Rohmilchkäse wird nicht in einer Großkäserei, sondern in 160 Genossenschaftskäsereien in der gesamten Franche-Comte hergestellt  und reift zwischen 4 und 18 Monaten und das schmeckt man einfach. Mehr könnt Ihr hier dazu lesen Die Meister des Comte  Dieser würzige, kräftige Käse ist also der ideale Begleiter für den Schwarzwälder Schinken und den Spargel und gibt diesem Sushi erst den richtigen Pfiff. Und da Ihr sicher schon gespannt seid, kommt hier das Rezept.DSC_2145.JPG

Für  4 dünne Pfannkuchen braucht  Ihr:

  • 200 g Mehl
  • 2 Eier
  • 200 ml Milch
  • 100 ml Mineralwasser
  • 1 Prise Salz
  • 4 Stängel frischen Thymian

Für die Mayonnaise braucht Ihr:

  • 1 Apfel
  • 2 Stängel frischen Zitronen-Thymian
  • 1 Ei
  • 10 g Zitronensaft
  • 2 TL Senf, mittelscharf
  • etwas Pfeffer
  • 1/4 TL  Salz
  • 250 g Öl ( Raps- oder Sonnenblumenöl )

Die restlichen Zutaten sind:

  • 9 Scheiben Schwarzwälder Schinken
  • 8 Scheiben Comte ( ich hab den Bronze genommen)
  • 1 Bund grüner Spargel
  • etwas Wasser
  • Öl zum Braten

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Und so werden die Sushi gemacht:

  1. Für den Pfannkuchenteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät zu einem flüssigen Teig rühren. ( Oder im Thermomix 30 Sek. / Stufe 4) Teig bis zur Verwendung beiseite stellen.
  2. Den Apfel schälen, entkernen und in kleine Scheiben schneiden, mit etwas Wasser  ( ca. 2 EL) in einer Pfanne weich dünsten und auskühlen lassen
  3. In einer beschichteten Pfanne ohne Fett den Schwarzwälder Schinken kurz anbraten.  Eine Scheibe sehr kross anbraten, auskühlen lassen und die eine Scheibe in kleine Stückchen teilen.
  4. Den Spargel waschen und im unteren drittel schälen,  einem großem Topf mit Wasser bedecken und ca. 5 Minuten köcheln lassen,  den Spargel im Kochwasser warm halten.
  5. Für die Mayonnaise das Ei, den Senf, den Essig, das Öl und die Gewürze in einen hohen, schmalen Mixtopf geben mit einem leistungsstarken Stabmixer die Masse auf höchster Stufe kurz aufschlagen bis sie weiß und dick wird ( den Mixstab dabei am Boden lassen) dann den Mixstab langsam hochziehen und die Mayonnaise noch ein paar Sekunden aufschlagen . Die Apfelstücke hinzugeben und ebenfalls kurz mit schlagen bis eine glatte Mayonnaise entstanden ist.
  6.  In einer beschichteten Pfanne Öl erhitzen und darin 4 dünne Pfannkuchen backen. Die Pfannkuchen einzeln auf einen Teller geben, als erstes 2 Scheiben Schwarzwälder Schinken mittig auf den Pfannkuchen geben, darauf dann 2 Scheiben Comte-Käse. Anschließend die Mayonnaise auf dem Pfannkuchen verteilen. Den Spargel abtropfen lassen, in vier Portionen teilen und eine Portion auf den Pfannkuchen geben. Den Pfannkuchen von der Seite her zusammenrollen, die Rolle in ca. 3 cm breite Streifen schneiden und auf einem Teller mit den Bacon-Chips  und der Mayonnaise anrichten.

 

Ich wünsche Euch gutes Gelingen, falls Ihr auch Spargel-Fans seid noch ganz viel köstliche Spargelmomente und probiert mal diesen leckeren Käse der auch hervorragend zu einem Gläschen Wein passt. Liebe Grüße Silke

( Dieser Beitrag gibt meine eigene Meinung über Comte-Käse wieder und wurde von Dritten nicht beeinflusst )